Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 

Hier findet ihr Beispiele meiner Audioproduktionen und Verwortungen, garniert mit meiner Fotografie. Ich komponiere und schreibe über das, was mich bewegt, was mich anspringt. Sei es in meinen nächtlichen Träumen oder im Alltag. Die Themen und Formate variieren, je nachdem wie und was die Musen flüstern. Am liebsten flüstern sie im Morgengrauen ... so sitze ich oft lange vor dem Frühstück am PC/im Heimstudio und versuche das Kostbare und Flüchtige in Noten und Buchstaben im Hier und Jetzt festzuhalten ... zu dokumentieren ... bevor es sich dem (mehrheitlich) rationalen Tagesbewusstsein entzieht. 

 

In my blog you find some of my old and recent audio-productions, pieces of my poetry, black-humorous glossaries, essays and nerdy thoughts on topics talking to me in my dreams and during daytime, as well as some of my comments on current themes of this and other world(s) ... 

 

It would be great, if you guys could support my creative works and survival with a donation! 

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Thank you!

Danke!

 

Foto: © Ann-Uta Beißwenger, 11th of January 2021.

 

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August oder die Melancholie der Reife …

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Das Erntefenster ist weit geöffnet. Schau' hinaus, in die Erntelandschaft, lehne dich ein gutes Stück aus dem Fenster … Jetzt ist die Zeit dafür.

Überlege nicht zu lange – schnapp' dir dein Körbchen, Säckchen, Eimerchen und zieh' los.

Was (oder wen) möchtest du ernten?

 

Gehörst du zu jenen, die bereits sorgfältig gesät, gehegt und gepflegt haben und nun triumphierend und erwartungsfroh ausziehen, um „ihre“ Ernte einzufahren?

Oder bist du eher opportunistisch, pioniergeistig unterwegs und ziehst los, ohne Plan (aber hoffentlich mit Körbchen, Säckchen, Eimerchen ….), schaust was dir erntetechnisch auf deinem Weg so begegnet und sammelst es ein?

 

Wie auch immer … Entscheidend ist, dass du dich nun auf den Erntepfad begibst!

 

Denn: Das Erntefenster bleibt nicht ewig geöffnet. Die knochigen und gierigen Finger der Vergänglichkeit tasten sich bereits behutsam vor und haben schon so manches, (über)reifes Erntegut in ihrem Visier …

 

Die Melancholie der Reife, jene Gewissheit der Vergänglichkeit, jene Gewissheit, dass nun der Zenit überschritten ist, legt sich vielerorts bereits über die herangereiften Früchte.

 

Nun heißt es, zur Tat zu schreiten, bevor die Reifestadien in die Verwesung übergehen.

Das Ernten ist dabei lediglich der erste Schritt: Was machst du dann … mit deinen Früchten?

 

Überlässt du sie ihrem Schicksal werden sie früher oder später vertrocknen und/oder verfaulen.

Ihr Wachstum, ihre Reife … verpuffte Lebensenergie. Zumindest für dich selbst. Andere werden sich sicherlich an ihnen nähren können, deine Früchte auf ihre Weise kompostieren. Willst du das?

 

Überlege also weise … was (oder wen) möchtest du ernten … und warum, wozu?

Dann zieh' los, mit deinem Körbchen, Säckchen, Eimerchen, wachsam und achtsam … ernte, manifestiere … genieße …

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

Über den Buchhandel und online erhältlich in Print- und Ebook-Version:

 

Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

 

 

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