Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 
Hey guys,

good news ... my album has been sent to the stores and preorders/presaves via Spotify should work out now.

I really hope platform-normalization won't kill my meticulous, nerdy master ... especially those sick and crunchy e-guitar-soli which I like so much ;)).

 

I had to work over my artist-name because there are simply too many (male) artists called AnU and I don't like to cause confusion and find my songs on their artist pages.

AnU Skyrún will also be my artist-name for the upcoming fantasy-film-project, so I am fine with it.

As soon as I get the notification of the release/of having gone live, I will let you know and provide some more stuff, including a track-list and some background information.

Meanwhile ... check it out ... and get your preorder ....

Blessed be, AnU Skyrún, 29th of January 2020.

 

 

August oder die Melancholie der Reife …

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Das Erntefenster ist weit geöffnet. Schau' hinaus, in die Erntelandschaft, lehne dich ein gutes Stück aus dem Fenster … Jetzt ist die Zeit dafür.

Überlege nicht zu lange – schnapp' dir dein Körbchen, Säckchen, Eimerchen und zieh' los.

Was (oder wen) möchtest du ernten?

 

Gehörst du zu jenen, die bereits sorgfältig gesät, gehegt und gepflegt haben und nun triumphierend und erwartungsfroh ausziehen, um „ihre“ Ernte einzufahren?

Oder bist du eher opportunistisch, pioniergeistig unterwegs und ziehst los, ohne Plan (aber hoffentlich mit Körbchen, Säckchen, Eimerchen ….), schaust was dir erntetechnisch auf deinem Weg so begegnet und sammelst es ein?

 

Wie auch immer … Entscheidend ist, dass du dich nun auf den Erntepfad begibst!

 

Denn: Das Erntefenster bleibt nicht ewig geöffnet. Die knochigen und gierigen Finger der Vergänglichkeit tasten sich bereits behutsam vor und haben schon so manches, (über)reifes Erntegut in ihrem Visier …

 

Die Melancholie der Reife, jene Gewissheit der Vergänglichkeit, jene Gewissheit, dass nun der Zenit überschritten ist, legt sich vielerorts bereits über die herangereiften Früchte.

 

Nun heißt es, zur Tat zu schreiten, bevor die Reifestadien in die Verwesung übergehen.

Das Ernten ist dabei lediglich der erste Schritt: Was machst du dann … mit deinen Früchten?

 

Überlässt du sie ihrem Schicksal werden sie früher oder später vertrocknen und/oder verfaulen.

Ihr Wachstum, ihre Reife … verpuffte Lebensenergie. Zumindest für dich selbst. Andere werden sich sicherlich an ihnen nähren können, deine Früchte auf ihre Weise kompostieren. Willst du das?

 

Überlege also weise … was (oder wen) möchtest du ernten … und warum, wozu?

Dann zieh' los, mit deinem Körbchen, Säckchen, Eimerchen, wachsam und achtsam … ernte, manifestiere … genieße …

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

Über den Buchhandel und online erhältlich in Print- und Ebook-Version:

 

Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

 

 

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