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Das Leben ruft: Aufbrechen … aber wohin?

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Die wärmer und mutiger werdenden Strahlen der Sonne wecken die Lebensgeister: Die grünen Blätter an den Zweigen der Bäume sprießen, erste Frühlingsblumen und „allerlei Kraut“ finden den Weg ins Leben. Und auch sonst ist viel los: Die Tänze und Kämpfe um die besten Partner und Nistplätze sind eröffnet. Die Kröten hoppeln durch die Nacht, nehmen Kurs auf das nächste Gewässer.

 

Es scheint, alles weiß, wohin es will und was es will.

Für manches Menschenwesen ist das reine Provokation.

Wie steht es um dich? Weißt du, wohin du aufbrechen willst/sollst/kannst?

 

Denn darum geht es nun zu Frühlingsbeginn: um das Aufbrechen. Den kalten und steifen Winterpanzer von den Strahlen der Sonne wärmen und aufbrechen ... die guten alten Schutzwälle und Bedenkenmauern schmelzen ... die sich noch zaghaft vortastenden Sonnenstrahlen in die schattigen Orte in dir hinein leuchten lassen.

Aufwachen aus dem Winterschlaf. Sich auf den Weg begeben. Die Wanderschuhe, so noch nicht geschehen, von den Krusten des vergangenen Jahres befreien. Anziehen. Los laufen, frische Luft und Energie tanken. Wider den Winterspeck und sich träge aufbäumende Aber-Dämonen.

 

Nicht jede Kröte erreicht ihr Ziel. Aber zumindest hat sie eines und hüpft los. Ihr Reptilienhirn lässt da nicht viele Optionen zu.

 

Fluch oder Segen?

 

Das Menschenhirn macht es sich definitiv schwerer: In einem Moment lockt Ziel A, im nächsten Ziel B, dann wieder gar keines, weil wenn … dann … aber … Dann poppt das nächste Ziel im Universum deiner Möglichkeiten auf, dann wieder A, oder doch besser B … oder gar Z … und du bleibst hängen auf der Couch, bei den Chips und dem passiv-unverbindlichen Ziele-Konsum via HD-TV.

 

Mensch zu sein, ist wirklich eine Herausforderung!

 

Während du noch grübelst, ob A … B … C … Z verstauben deine Wanderschuhe, der Frühling zieht an dir vorbei und du befindest dich mitten im Hochsommer: Viel zu heiß zum irgendwohin aufbrechen!

 

Ziele sind prima zur Motivation – um sich wirklich und endlich auf die Reise zu begeben. Letztlich geht es jedoch um den Weg, den du gehst, um nach A … B … C … Z zu gelangen: All die Begegnungen und Erfahrungen, die du auf diesem Weg sammeln darfst.

Ja, ich bin mir ziemlich sicher, das weißt du – jedoch: Handelst du entsprechend?

 

Ohne Ziel verfranselst du dich schnell im hyperoptionalem Kreiselverkehr und findest die Ausfahrt nicht, während dein Leben an der nächsten Straßenecke winkend auf dich wartet.

Ziele sind also eine Art Krücke, eine in die Puschen-kommen-Gehhilfe. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Ein Reiseziel für den Frühling könnte etwas sein, das du schon immer mal erkunden und ausprobieren wolltest, jedoch nie Zeit und Mut … was auch immer … gefunden hast, diesem nachzugehen: ein Thema oder Fachgebiet, was dich interessiert; eine Handwerkstechnik, die dich schon immer fasziniert; eine Stadt, ein Land, die/das du schon immer besuchen wolltest.

Oder auch ein Ziel in deinen eigenen Seelen-Landschaften, das du ansteuern möchtest: Deinen Weg in eine neue (?) Tatkraft, Lebensfreude und Leichtigkeit zu finden, zum Beispiel.

 

Meine Wanderschuhe stehen bereit – deine auch?

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

Die Zeilen haben dir gefallen, haben dich inspiriert – du möchtest mehr davon?

 

Ich freue mich über einen energetischen Ausgleich - X Gebo X ... Geben und Nehmen ... Vielen Dank!

 

 

 

 

Neugierig geworden? Hier geht's zu meinen  Veranstaltungen für 2017

 

Über den Buchhandel und online erhältlich, mein Buch (in Print- und Ebook-Version):

 

Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

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