Liebe Blog-Besucher/innen,

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herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 
Ich arbeite auf Hochtouren (und mit dilettantischer Begeisterung soundwise) an meiner EP. Neue Werke entstehen, den Musen sei Dank! Genre/Style sind gefixt ... es wird dramatisch-nerdig-orchestral ... und natürlich "deep and a little bit dark". Der Sound "ruft" nach Fantasy-Games/Filmen usw. Da die CD im Frühling rauskommen wird und der liebe Frühling so gar nicht meine favorisierte Jahreszeit ist, lautet der working-title "November in Spring" ... so wird das release-Datum akzeptabler *harhar ...
Bitte unterstütze meine Kompositionen/Musikproduktionen und mein Schreiben mit deiner Spende/Kooperationen/Sponsoring ... 

 

I am listening and following the Muses' traces and whispers and work hard and stubbornly to manifest new compositions. Style/genre will center around nerdy-orchestral stuff, combined with my lyrics and vocals (of course). It would fit well into some sort of dark-fantasy-soundtrack ... let's see. As the EP will be released in March and spring definitely is not my favorite season, the working title is "November in Spring" and this works very well for me ... an acceptable compromise ... 

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Vielen Dank! Thank you!
 
 

Die Ära der Hassprediger …

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Endlich ist er vorbei, dieser Wahlkampf! Eine bisher in dieser Form nicht dagewesene, öffentliche Schlammschlacht aus Gegnerschaften, Intrigen, Machtspielen, Schuldzuweisungen: ein Ego-Parkour der Extraklasse.

Eine kosten- und ressourcenverschlingende Schlammschlacht, bei der sich alle Mitspieler lustvoll und auf unterirdischem Niveau im Schlamm gesuhlt und gegenseitig mit wenig subtilen, grobschlächtigen Schlammbrocken beworfen haben.

 

Wir haben zugeschaut, über den großen Teich hinweg – in Befremden, Irritation und ab und an mit einer Portion Faszination. Wir haben vielleicht auch versucht, wegzuschauen – in Ungläubigkeit, mit arrogantem Kopfschütteln „über das Kindvolk der Amis“ und hier und da auch mit ein bisschen Angst.

 

Donald Trump ist ein Symptom, seine Wahl eine Diagnose unserer Zeit.

Donald Trump ist die Antwort auf all die Unzufriedenheit, all die geplatzten Träume, Wut, Ärger, Zorn, Hass, die sich im US-amerikanischen Sammelbecken, Schicht für Schicht, im Laufe der letzten Jahrzehnte abgelagert und angesammelt haben. Unter der kuscheligen und mittlerweile etwas angegammelten Blümchendecke einer ent-täuschten Gesellschaft.

 

Er ist eine Stimme für diejenigen, die es bisher nicht gewagt haben, von ihrer Couch aufzustehen und öffentlich zu bekennen, was sie wirklich von Homo-Ehen, Islam und dem weiblichen Geschlecht halten. Eine laute Stimme, die öffentlich ausspricht, was viele Amerikaner im stillen Kämmerlein gedacht haben.

Trump ist vor allem eines: kompromisslos emotional. Er kennt keine Scham, keinen Skrupel und glaubt an sich – trotz abschnittsweiser, offenkundiger Planlosigkeit. Das hat sich noch keiner getraut. Schon gar nicht in dieser, nun amtlichen Position.

Trump polarisiert: Für die einen mutiert er zum Rächer, Erlöser und damit zu einer großen Hoffnung. Für die anderen ist er gleichbedeutend mit einem nun drohenden Untergang von Demokratie, Gleichberechtigung und Meinungsfreiheit.

Ob es letztere im vermeintlichen Land der unbegrenzten Möglichkeiten wirklich gab und gibt, also jenseits der ideellen Ebene, sei dahingestellt.

 

Die USA sind kein Kuhdorf – sie sind und bleiben eine Weltmacht. Der 45. Präsident wird damit das Weltgeschehen wie auch seine Vorgänger maßgeblich (mit)gestalten.

Und genau da passt er rein, in dieses aktuelle Weltgeschehen.

Eine Zeit und eine Welt, die wie ihre Kontinente immer weiter auseinander driftet: Die Kluft zwischen denen, die ihre fetten Schäfchen im Trockenen haben und jenen, die noch nicht mal Schafe besitzen. Die Kluft zwischen denen, die eine Stimme und ein Forum zur Verfügung haben, und jenen, die aufgrund von fehlender Anbindung und Bildung keine Möglichkeiten besitzen, um sich ins WeltWeite Netz einzuloggen – weder virtuell, noch ganz konkret auf Alltagsebene.

Eine Zeit und eine Welt, die durch Terror, Gewalt und Fanatismus unterschiedlicher Herkunft in ihren Grundfesten erschüttert wird, weil sie ihre Wurzeln aus der Erde in das Reich der Ideen verlegt hat.

Eine Zeit und eine Welt, in der vor allem jene Gehör finden, die keine Scheu und Vorbehalte haben, sich im Feld von Hass, Abgrenzung und Kampf zu bewegen.

 

Dies kann gefährlich sein, ja. Es kann zum Untergang führen. Auch zum Untergang von Illusionen, zum Beispiel über die naive Verortung in Kategorien wie Gut und Böse. Darin liegt neben der offensichtlichen Gefahr eine große Chance: Endlich genau hinzuschauen. Die Heucheleien und Spiele zu durchschauen. Aufzuräumen.

 

In der Welt. In Europa. In Deutschland. In unseren Familien. In uns selbst.

 

© Ann-Uta Beißwenger 2016  

 

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Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

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