AnU's Impuls für September:

 

"Sich ent-scheiden

Das Leiden nicht länger

Verkleiden

In Unentschlossenheit und

Untätigkeit

 

Sich ent-scheiden

Nicht weiter vermeiden

Anhaftungen mit der

Schere der Weisheit

Durchschneiden"

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 
Mein Buch:

Wortgemälde für den Weg - Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Im Buchhandel und als E-Book erhältlich:

 

 

 

Dir gefällt, was du hier liest, siehst und lauschst?

Ich freue mich über deine Spende:

 

 

DEIN Leben – DEIN Weg:

Naturtherapeutisch begleitete Einzel-Retreats

Infos

 

 
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AnU's Evergreens - Weg-Begleiter:

 

1. ungezählte Male gelesen, immer wieder neu gekauft, da irgendwann "abgegriffen" ... die Sprache ... der Inhalt ... es geht mal wieder um den Erkenntnisweg, die Suche nach "Weisheit", Erleuchtung, Befreiung - wie auch immer:

 

 

 

2. wenn wir schon "bei Hesse" sind, darf das folgende Werk natürlich nicht fehlen - auch eine Ode an das Leben, das Streben und an einen eigen-willigen Weg:

 

 

 

3. obwohl ich mich nie zur Theosophie "bekannt" habe, hat mich dieses schmale Buch jahrzehntelang überall hin begleitet und auf so manchen dunkleren Wegabschnitten ein paar "Kerzen angezündet" ...:

 

 

 

4. noch so ein Exemplar, völlig zerfleddert mittlerweile ... letztlich geht es wieder um die Suche nach Weisheit, dieses Mal mehr im magisch-okkulten Kontext ... etwas mittelalterlich anmutend, auch die Sprache:

 

 

5. ... und ganz anderes Genre: Dieses Buch ist "schuld" daran, dass ich nach dem Abi nicht Germanistik, sondern Ethnologie u.a. Dinge studiert und meine Liebe/Leidenschaft für "alte Kulturen und Mythologien" entdeckt habe:

 

 

 

6. ... wenn wir schon bei "alten Kulturen und Mythologien" sind, dann darf natürlich die für unsere Breitengrade wichtige Edda nicht fehlen, es gibt super viele Versionen auf dem Markt, letztendlich ist es wieder Geschmackssache ... ich arbeite gerne mit dieser hier, auch aus pragmatischen Gründen: Das Buch ist klein und handlich, also praktisch für das nomadische Unterwegs ...

 

 

 

7. bei Stabreim-Allergie ist dieses kleine Buch super, um einen lebendigen Überblick über unsere Götter- und Heldensagen zu bekommen ...

 

 

 

Liebe Blog-Besucher/innen,
Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my Blog!

Hier findet ihr eine bunte Auswahl meiner Wort- und KlanggemäldeLyrik, Kurz-Prosa,  (philosophische) Fragmente und Audios, vor allem Ritual Music und Experimentelle Kompositionen, .... garniert mit meiner Natur-Photographie.

Here you find a wide selection of my word-and-sound-creations: poetry, (philosophical) fragments and audios, mainly ritual music and experimental compositions ... decorated with my nature photography. Sorry, folks, most texts are in German, but ... here and there you will find bits and pieces in English as well. If you want more english stuff, please let me know - drop me some lines, what you would like me to write about in English ... thank you and blessed be!

Thematisch schöpfe ich aus den Bereichen Freistil-Philosophie, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung, Natur-Spiritualität, Schamanismus, (nordische) Mythologie und Überlieferungen, Bewusst-Sein, Zen, Psycho, Quer-Denken, Zeit-Geist-Phänomene ...

 

Es lohnt sich auch im Blog-Archiv zu stöbern.

 

Und ja, ich rede auch so wie ich schreibe ... du möchtest, dass ich an einem Ort deiner Wahl einen Vortrag, eine Lesung mit Trommel/Mittelalter-Leier/traditionellen Flöten ... halte? Oder auf deiner Veranstaltung, dem Mittelalterfest deiner Stadt ... einen Beitrag zum Besten gebe?

Hier kannst du mich dazu kontaktieren.  

And yes, I talk the way I write ... so ... if you want me to perform "something northern/shamanic/ritual/musical", provide a lecture, give a reading with my companions ... one of my 13 shaman-drums, traditional flutes and my alemannic lyre ... feel free to contact me ...

 

Ich freue mich auf dich!

I am looking forward to reading from you!

Krea-tiefe Grüße,

Skaldic greetings,

Ann-Uta Beißwenger

 

Die Sache mit dem Weihnachtsbaum …

Blog-Wise >>

 

So ein Nadelbaum „hat“ was: Baumphilosophisch gesehen steht er für Heimat, Tradition und Klarheit. Je nachdem, um was für ein Exemplar es sich genau handelt, gibt es noch mal unterschiedliche Aspektierungen: Eine Tanne (also jener Nadelbaum mit den abgeflachten und daher nicht stechenden Nadeln) steht über die genannten Aspekte hinaus für Friedfertigkeit und eine etwas melancholische Besinnlichkeit. Fichten hingegen mit ihren spitzen Nadeln tragen bereits den kriegerischen Aspekt in sich, der sich dann als vollendete Kriegerkraft in der stolzen Kiefer manifestiert.

 

Nadelbäume fühlen sich am wohlsten in höheren, bergigen Regionen, wo sie einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung der sprichwörtlichen „klaren Bergluft“ geben.

Wenn man sie ihrer eigentlichen Heimat beraubt, sie entwurzelt in flachere Gebiete, sei es in Monokulturen oder Mischwälder, mögen sie das nicht und werden schnell sauer – nicht nur vom Regen ;).

 

Ein Nadelbaum, dessen Schicksalsfäden in Richtung „Weihnachtsbaum“ geknüpft wurden, sitzt gewissermaßen in der Klemme: Auf der einen Seite ist die bereits erwähnte Monokultur, dazu noch in der Enge einer Weihnachtsbaumplantage überhaupt nicht sein Ding. Auch, dass „er“ nur bis zu einer bestimmten Größe wachsen darf, bevor er dann für den Weihnachtskonsum bereit gestellt wird, widerspricht seiner eigenständigen und etwas eigensinnigen Natur.

Andererseits: Wenn er im Anschluss an seine „Ernte“ im Kreis einer Sippe/Gemeinschaft willkommen geheißen und wertgeschätzt wird, die Menschen sich an ihm erfreuen und mit seiner Hilfe ihre jeweilige Tradition bereichern können …

 

Ja, natürlich sind es die Menschen, die den Bäumen (und allem anderen auch) ihre Bedeutungs- und Sinnkategorien zuordnen, überstülpen … aber weiß schon so genau, wer wem was überstülpt … ? Vielleicht pflückt der Mensch einfach nur die Bedeutung aus dem Großen Geflecht, weil sie ihm auffordernd zuwinkt, ihn zu sich heran lockt …

 

Zurück zum Weihnachtsbaum:

Häufig kann man lesen, dass es den Weihnachtsbaum noch gar nicht so lange in unserer (christlichen) Kultur gibt – genau genommen hat sich der Brauch, einen Baum für das Weihnachtsfest zu fällen und zu schmücken erst im 19. Jahrhundert bei uns etabliert und verbreitet. Dennoch hat unser Weihnachtsbaum Vorfahren, so wie wir auch: Bereits bei den „alten Römern“ war es Brauch zum Geburtstagsfest des Sonnengottes Mithras am 25.12. einen Baum festlich zu schmücken.

 

Noch weiter zurückgeblickt und auch über unsere Breitengrade im Hier und Jetzt hinaus geschaut, fällt die Ähnlichkeit mit schamanischen Vorstellungen zum Weltenbaum auf: Der Weltenbaum symbolisiert die Achse der Welten, er verbindet alles zwischen Himmel und Erde und darüber hinaus.

Auch im heutigen zentralasiatischen Schamanismus finden wir während schamanischer Zeremonien häufig eine Birke oder Kiefer mit meist neun Ästen in der Mitte der Jurte. 

Der Weltenbaum stellt dem Schamanen eine Leiter, ein „Straßennetz“ und Navigationssystem bereit, mit Hilfe dessen er/sie sich durch die verschiedenen Welten bewegen kann, um seine/ihre jeweiligen Aufgaben auf den schamanischen Reisen zu erfüllen.

 

Wir können daher unseren Weihnachtsbaum über christliche Vorstellungen hinaus als Stellvertreter des Weltenbaumes betrachten. Zur Wintersonnenwende am 21.12. (bzw. mit dem 24.12. kurz danach – dazu folgt ein weiterer Artikel), dann wenn die Dunkelheit wie jedes Jahr erneut an das Licht übergibt, schmücken wir den Weltenbaum, um die Dunkelheit zu würdigen und das neue Licht willkommen zu heißen. Wir vergegenwärtigen uns, dass alles mit allem über den Weltenbaum verbunden ist und wir – so einsam wir uns auch fühlen möchten – niemals allein im Sinne von isoliert sein können.

 

Wer mag und eine gewisse Outdoor-Festigkeit mitbringt, kann allein oder mit der Familie hinaus in die Natur gehen und dort, einen "willigen Baum" beglücken und schmücken: Mit (eßbarem) Obst, Nüssen, Strohsternen und einem guten, nicht zu heißen, Weihnachtspunsch über die Wurzel gegossen.

 

Ein Weihnachtsbaum braucht – je nach Art und Größe – etwa 3 bis 10 Jahre, um zu „unserem“ Festbaum heranzuwachsen. Wenn wir ihn denn ohne Wurzelballen kaufen müssen, vielleicht auch weil unser heimischer Garten vor ehemaligen Weihnachtstannen auseinanderbirst, sollten wir zumindest Sorgfalt, Kreativität und Wertschätzung walten lassen: Wir können den Baum nach den Festtagen in unserem Garten, auf dem Balkon … wo auch immer … mit Vogelfutter, Meisenknödeln, Äpfeln und ähnlichem schmücken, so dass er mit der Mitwelt noch weiter feiern kann, bevor er der Vergänglichkeit übergeben wird.

 

Und: Auch beim Indoor-Schmücken des Baumes können wir (versuchen) achtsamer (zu) sein: Lametta ist nun mal eine Zumutung für die Mitwelt, es gibt auch umweltverträglichere Glitzeralternativen, zum Beispiel schön gestaltete, wiederverwendbare Weihnachtskugeln.

 

Ich möchte mit einem Gedicht meines Dichteridols Rainer Maria Rilke schließen:

 

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde

Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde

Sie fromm und lichterheilig wird,

und lauscht hinaus. Den weißen Wegen

streckt sie die Zweige hin - bereit

und wehrt dem Wind und wächst entgegen

Der einen Nacht der Herrlichkeit.

 

 

© Ann-Uta Beißwenger 2016

 

Rauhnächte-Aktion:

Für jede weihnachtliche Spende ab 1,99 € gibt es von mir als Danke-schön eine „Navigationshilfe für die rauhen Nächte“ als pdf, ca. 15 Seiten mit Impulsen und konkreten Fragestellungen für die Begleitung durch die Raunächte.

Bitte bei PayPal unbedingt eine gültige eMail-Addy angeben, damit ich es verschicken kann.

 

 

 

 

Ab sofort über den Buchhandel und online erhältlich, mein Buch (in Print- und Ebook-Version):

 

Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

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Durchschneiden"

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 
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Im Buchhandel und als E-Book erhältlich:

 

 

 

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3. obwohl ich mich nie zur Theosophie "bekannt" habe, hat mich dieses schmale Buch jahrzehntelang überall hin begleitet und auf so manchen dunkleren Wegabschnitten ein paar "Kerzen angezündet" ...:

 

 

 

4. noch so ein Exemplar, völlig zerfleddert mittlerweile ... letztlich geht es wieder um die Suche nach Weisheit, dieses Mal mehr im magisch-okkulten Kontext ... etwas mittelalterlich anmutend, auch die Sprache:

 

 

5. ... und ganz anderes Genre: Dieses Buch ist "schuld" daran, dass ich nach dem Abi nicht Germanistik, sondern Ethnologie u.a. Dinge studiert und meine Liebe/Leidenschaft für "alte Kulturen und Mythologien" entdeckt habe:

 

 

 

6. ... wenn wir schon bei "alten Kulturen und Mythologien" sind, dann darf natürlich die für unsere Breitengrade wichtige Edda nicht fehlen, es gibt super viele Versionen auf dem Markt, letztendlich ist es wieder Geschmackssache ... ich arbeite gerne mit dieser hier, auch aus pragmatischen Gründen: Das Buch ist klein und handlich, also praktisch für das nomadische Unterwegs ...

 

 

 

7. bei Stabreim-Allergie ist dieses kleine Buch super, um einen lebendigen Überblick über unsere Götter- und Heldensagen zu bekommen ...

 

 

 

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