Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 
Mein Name ist AnU.
Die Technik-Prüfung ist bestanden und nun "darf" ich mich um meine Semester-Abschlusskomposition kümmern ... und weiter Musiktheorie lernen.
Daher habe ich mir für die kommenden Wochen eine Blog-Pause verordnet.
Ich muss mich auch um die Finanzierung des nächsten Semesters kümmern.
Da dieses eine doppelte Studiengebühr (plus Zugtickets nach FFM) bedeutet, weiß ich zur Zeit nicht, wie ich das finanztechnisch hinbekommen soll (trotz Arbeiten rund um die Uhr ... ich habe definitiv den falschen Job, moneywise betrachtet ...).

Bitte unterstütze mein Studium, Schreiben und Komponieren mit deiner Spende/Kooperationen/Sponsoring ... 

 
My name is AnU.
I have passed intermediate-exams ... now finals and the major final composition are coming up. Therefore I will need all my time and energy to somehow get myself to focus on composing (and studying) "on the grid". Also I am worried about how to manage the next semester as this will mean double academy-fees plus all those nasty train-tickets to Frankfurt. I am already working night and day, but it seems, I definetely have the wrong job, moneywise at least.
Please support my musical professionalization, my writing and composing  with your donation/cooperation/sponsorship:
 
Vielen Dank! Thank you!
 

Fragmentary: Über Kreativität - ein Plädoyer …

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Ja, es ist schon richtig: Kreativität ist gefährlich.

Ganz schamlos fräst sie sich durch etablierte Ordnungen, überschreitet (nationale) Grenzen, schert sich nicht um „dürfen und sollen“.

Im Idealfall zumindest.

 

Denn das, was in unserer Welt mitunter an Kreativität kursiert, ist ein Kompromiss.

Der Versuch, eine diätisierte creativity -light-Variante zu schaffen: formbar, kontrollierbar, möglichst manipulierbar … in jedem Fall mit den „herrschenden“ Vorstellungen und Zielen vereinbar, um die bestehenden Machtverhältnisse nicht zu gefährden.

 

Das Brainstorming, bei dem allzu innovative Mitarbeiter/innen mit Nicht-Beachtung zum Schweigen gebracht werden.

All die Kreativitätswettbewerbe, die sogleich mit komplexem Regelwerk und Ausschlusskriterien aufwarten, damit es ja nicht zu kreatief wird.

 

Genau dies widerspricht jedoch dem ureigenem Wesen wirklicher Kreativität:

Sie zieht ihre Kraft, ihre Wirkmacht aus jenen Bereichen, die keine Verträge mit Regeln und Grenzsetzungen haben.

Wie sonst ließen sich neue Wege des Denkens, Handelns, Lösens (er)finden?

 

Kein Wunder also, dass Menschen, die mit einem Kreativitätsgen geboren werden, im Verlauf ihres Lebens auf massiven Gegenwind stoßen:

Jemand, der es wagt, eigenwillig und "neu" zu denken und zu handeln, ist nur schwerlich bis gar nicht steuerbar. Er/sie wird zum menschlichen Gefahrengut in einer Zeit, die verzweifelt nach Stabilität und Kontrolle sucht und strebt, um sich nicht an ein gefürchtetes, urzeitliches Chaos zu verlieren.

 

So hat jede Gesellschaft ihre Wege und Mittel, um das allzu Kreative in gesellschaftskompatible Schranken zu weisen:

Mit Hilfe von interessensubventionierten und damit kanalisierten, zielorientierten Forschungslabors und -projekten.

Mit Hilfe der seichten what-sells-gefälligen Präselektion durch die Medien- und Unterhaltungsindustrie.

Mit Hilfe von diagnosefreudigen Ärzten/innen und Therapeuten/innen, die den Eltern und der Gesellschaft signalisieren und damit suggerieren:

Dieses Kind, dieser Mensch ist krank, muss mit Hilfe von Medikamenten und Therapien ruhig gestellt und eingenordet werden.

Schließlich haben ja alle was davon, wenn das Kind endlich ruhiger und anpassungsfähiger wird, oder?

Ja ..., vor allem die Pharmaindustrie … vielleicht noch die überforderten Eltern und Lehrer ... 

 

Zugegeben … Kreativität kann anstrengend sein. Für den kreativen Menschen genauso wie für dessen Mitwelt. Und nein, dies ist auch kein Plädoyer für eine kreative Anarchie.

Ganz im Gegenteil: Dies ist ein Plädoyer für die konstruktive Integration und vor allem auch für die nicht ergebnisgebundene, materielle und immaterielle Förderung echter Kreativität in unsere/r Gesellschaft, in unsere/r Zeit. 

Kreativität als Kultur-Gut und als Hoffnungsträgerin.

Nicht nur im Internet, sondern auch über facebook & Co hinaus face-to-face, im direkten, menschlichen Miteinander.

In der Wissenschaft. In der Kunst. In unseren Beziehungen.

 

Denn: Kreativität kann nicht nur Strukturen zerstören, sie kann auch neue erschaffen. Dies liegt in ihrer Natur, davon zeugt ihr etymologischer Ursprung (lat. creare).

Sie kann tragfähige Brücken bauen in einer Welt und Zeit, die an ihren vielgestaltigen Herausforderungen zu verzweifeln und zu zersplittern droht.

Um dies zu bewerkstelligen, braucht Kreativität ihren Frei- und Spiel-Raum:

In unseren Köpfen, in unseren Herzen.

In unserem Alltag, in unseren Schulen.

Und vor allem auch in unserer Politik.

 

© Ann-Uta Beißwenger 28. Juli 2018

 

Mehr zum Thema Kreativität von AnU:

⇒  Podcast Kreativität 1

⇒  Podcast Kreativität 2

Train and raise your creativity!

 

Bitte unterstütze meine Kreativität und deren Manifestation mit deiner Spende:
Please support my creativity and its manifestation with your donation:

 

Danke!

Thank you!

 

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