Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 
Mein Name ist AnU.
Die Technik-Prüfung ist bestanden und nun "darf" ich mich um meine Semester-Abschlusskomposition kümmern ... und weiter Musiktheorie lernen.
Daher habe ich mir für die kommenden Wochen eine Blog-Pause verordnet.
Ich muss mich auch um die Finanzierung des nächsten Semesters kümmern.
Da dieses eine doppelte Studiengebühr (plus Zugtickets nach FFM) bedeutet, weiß ich zur Zeit nicht, wie ich das finanztechnisch hinbekommen soll (trotz Arbeiten rund um die Uhr ... ich habe definitiv den falschen Job, moneywise betrachtet ...).

Bitte unterstütze mein Studium, Schreiben und Komponieren mit deiner Spende/Kooperationen/Sponsoring ... 

 
My name is AnU.
I have passed intermediate-exams ... now finals and the major final composition are coming up. Therefore I will need all my time and energy to somehow get myself to focus on composing (and studying) "on the grid". Also I am worried about how to manage the next semester as this will mean double academy-fees plus all those nasty train-tickets to Frankfurt. I am already working night and day, but it seems, I definetely have the wrong job, moneywise at least.
Please support my musical professionalization, my writing and composing  with your donation/cooperation/sponsorship:
 
Vielen Dank! Thank you!
 

Fragmentary: Warum Weihnachten wichtig ist … 

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Weihnachten ist wichtig, nicht nur für die Wirtschaft.

Weihnachten ist unter all dem Glanz und Glitter auch unter sozialen und menschlichen Gesichtspunkten für unsere Gesellschaft eine wichtige Größe.

Weihnachten kann leuchtende Brücken bauen.

 

Egal wo wir leben, was wir ansonsten so treiben, Weihnachten kommen wir zusammen. Dieses „Wir“, das sich zum Fest zusammenfindet ist (meist) ein heterogener Haufen: Verschiedene Generationen, Geschlechter, Lebens- und Liebesentwürfe, Nationalitäten … treffen aufeinander.

Für den guten Zweck, für das Feiern, für Geschenke. Vielleicht auch für das Miteinander.

 

Weihnachten ist die Zeit und der Ort des Wir, des "Und", anstelle des "Entweder-Oder".

Auch wenn viel Überlieferung rund um das vermeintliche Fest der Liebe im Geist der Zeit verwittert und verweht ist, das Wir ist geblieben.

Die Weihnachtsrealität, nicht nur in Deutschland, sieht allerdings oft anders aus. Zu kaum einer anderen Zeit des Jahres kommt es zu mehr Streitigkeiten wie im Vorfeld und während der Weihnachtstage.

 

Das größte Geschenk, das wir einander schenken können ist weihnachtliches Wohlwollen: Die Bereitschaft, sich auf das Abenteuer des Wir's einzulassen, ohne sich selbst dabei zu negieren. Ohne sich für das eigene Sosein rechtfertigen zu müssen, einfach „so sein“ … mit den Anderen.

Den Weihnachtsbaum nicht gold oder silber schmücken, sondern gold und silber. Sich Gans und Tofu gönnen, an einem gemeinsamen Tisch. Die Diskussionen über Hetero- versus Schwulen-/Lesbenliebe draußen im Regen stehen lassen, zugunsten eines glühenden Feierns von Partnerschaft und Liebe. Rammstein neben "Oh du Fröhliche".

 

Für ein paar glitzernde Tage ausbrechen aus den eindimensionalen Gepflogenheiten einer Monokultur. Denn die Gesellschaft, die von sich gerne behauptet, zumindest doch dem Dualitätsprinzip, wenn nicht sogar einer globalen, gesellschaftlichen Vielfalt gewogen zu sein, ist im tiefsten Innern eine Monokultur. Eine Kultur von schwarz oder weiß, nicht von schwarz und weiß oder gar grau.

Eine Gesellschaft, die Vielfalt, die damit verbundene Vieldeutigkeit und mitunter aufkommende Ambivalenzen gar nicht aushalten kann (und will).

 

Weihnachten ist wichtig, damit wir zumindest für einige kostbare Momente heraustreten können, aus unseren jeweiligen Vereinzelungen und gesellschaftlichen Monokulturen.

Weihnachten ist wichtig, damit wir den Blick für den und das Andere nicht aus den Augen verlieren.

Und so vielleicht sogar reich beschenkt werden, vom Sosein des Anderen.

 

Text und Foto © Ann-Uta Beißwenger 2018

 

 

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