Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 
Ich arbeite auf Hochtouren (und mit dilettantischer Begeisterung soundwise) an meiner EP. Neue Werke entstehen, den Musen sei Dank! Genre/Style sind gefixt ... es wird dramatisch-nerdig-orchestral ... und natürlich "deep and a little bit dark". Der Sound "ruft" nach Fantasy-Games/Filmen usw. Da die CD im Frühling rauskommen wird und der liebe Frühling so gar nicht meine favorisierte Jahreszeit ist, lautet der working-title "November in Spring" ... so wird das release-Datum akzeptabler *harhar ...
Bitte unterstütze meine Kompositionen/Musikproduktionen und mein Schreiben mit deiner Spende/Kooperationen/Sponsoring ... 

 

I am listening and following the Muses' traces and whispers and work hard and stubbornly to manifest new compositions. Style/genre will center around nerdy-orchestral stuff, combined with my lyrics and vocals (of course). It would fit well into some sort of dark-fantasy-soundtrack ... let's see. As the EP will be released in March and spring definitely is not my favorite season, the working title is "November in Spring" and this works very well for me ... an acceptable compromise ... 

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Vielen Dank! Thank you!
 
 

Fragmentary: Warum Weihnachten wichtig ist … 

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Weihnachten ist wichtig, nicht nur für die Wirtschaft.

Weihnachten ist unter all dem Glanz und Glitter auch unter sozialen und menschlichen Gesichtspunkten für unsere Gesellschaft eine wichtige Größe.

Weihnachten kann leuchtende Brücken bauen.

 

Egal wo wir leben, was wir ansonsten so treiben, Weihnachten kommen wir zusammen. Dieses „Wir“, das sich zum Fest zusammenfindet ist (meist) ein heterogener Haufen: Verschiedene Generationen, Geschlechter, Lebens- und Liebesentwürfe, Nationalitäten … treffen aufeinander.

Für den guten Zweck, für das Feiern, für Geschenke. Vielleicht auch für das Miteinander.

 

Weihnachten ist die Zeit und der Ort des Wir, des "Und", anstelle des "Entweder-Oder".

Auch wenn viel Überlieferung rund um das vermeintliche Fest der Liebe im Geist der Zeit verwittert und verweht ist, das Wir ist geblieben.

Die Weihnachtsrealität, nicht nur in Deutschland, sieht allerdings oft anders aus. Zu kaum einer anderen Zeit des Jahres kommt es zu mehr Streitigkeiten wie im Vorfeld und während der Weihnachtstage.

 

Das größte Geschenk, das wir einander schenken können ist weihnachtliches Wohlwollen: Die Bereitschaft, sich auf das Abenteuer des Wir's einzulassen, ohne sich selbst dabei zu negieren. Ohne sich für das eigene Sosein rechtfertigen zu müssen, einfach „so sein“ … mit den Anderen.

Den Weihnachtsbaum nicht gold oder silber schmücken, sondern gold und silber. Sich Gans und Tofu gönnen, an einem gemeinsamen Tisch. Die Diskussionen über Hetero- versus Schwulen-/Lesbenliebe draußen im Regen stehen lassen, zugunsten eines glühenden Feierns von Partnerschaft und Liebe. Rammstein neben "Oh du Fröhliche".

 

Für ein paar glitzernde Tage ausbrechen aus den eindimensionalen Gepflogenheiten einer Monokultur. Denn die Gesellschaft, die von sich gerne behauptet, zumindest doch dem Dualitätsprinzip, wenn nicht sogar einer globalen, gesellschaftlichen Vielfalt gewogen zu sein, ist im tiefsten Innern eine Monokultur. Eine Kultur von schwarz oder weiß, nicht von schwarz und weiß oder gar grau.

Eine Gesellschaft, die Vielfalt, die damit verbundene Vieldeutigkeit und mitunter aufkommende Ambivalenzen gar nicht aushalten kann (und will).

 

Weihnachten ist wichtig, damit wir zumindest für einige kostbare Momente heraustreten können, aus unseren jeweiligen Vereinzelungen und gesellschaftlichen Monokulturen.

Weihnachten ist wichtig, damit wir den Blick für den und das Andere nicht aus den Augen verlieren.

Und so vielleicht sogar reich beschenkt werden, vom Sosein des Anderen.

 

Text und Foto © Ann-Uta Beißwenger 2018

 

 

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