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Hier finden Sie eine Auswahl meiner Essays (Fragmentaries), Lyrik (Lyricals) und Audios.
Here you find a wild selection of my essays (fragmentaries), poems (lyricals) and musical compositions (audios).
 
Aktuell arbeite ich intensiv an einem deutsch- und an einem englischsprachigen Roman, sowie an kurzformatigen Projekten.
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März: In Bewegung kommen, Farbe bekennen …

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Die Märzkräfte können dich darin unterstützen, in die Puschen zu kommen, Farbe zu bekennen vor dem Hintergrund eines ausgeblichenen Farbspektrums scheidender Winterlandschaften. Dass du den Mut, die Entschlossenheit und Willenskraft findest, dich aus dem sumpfigen Alltagsgrau herauszuschälen … und dabei auch noch Spaß haben kannst … darfst! Also echten Spaß, aus der Tiefe deines Herzens heraus, nicht aus einer Bierdose oder einem kostspieligen Kaufrausch entliehen.

 

Farbe bekennen kann bedeuten, anzuerkennen, dass du aktuell keine Lust auf „bunt“ hast. Dass du gediegenes Grau und Dunkelanthrazit vorziehst. Egal, ob deine Freunde das langweilig oder toll finden.

Farbe bekennen kann bedeuten, dass du siehst, wie du dich in den schrillen Masken aufgesetzter Buntheit drohst zu verlieren. Dass du diesbezüglich eine Entscheidung triffst, für oder wider.

Farbe bekennen kann bedeuten, die jahrelang bevorzugte Lieblingsfarbe bewusst und wohlwollend gegen eine andere auszutauschen. Um in neue Erfahrungsgefilde aufzubrechen. Um zu experimentieren, dich neu auszuprobieren. Deine Farbpalette zu erweitern, auch wenn sich das erstmal ziemlich unsicher anfühlt.

 

Tatsächlich spielt es eine untergeordnete Rolle, zu welcher Farbe du dich bekennst – Hauptsache du bekennst dich, wählst, entscheidest, positionierst dich.

Wie willst du sonst auf deinem Weg fortschreiten, wenn du gar nicht weißt, wo du eigentlich stehst … wo sich dein aktueller Standpunkt und damit der Ausgangspunkt für deine (Weiter)Reise befindet?

 

Büsche und (Laub)Bäume stehen momentan noch relativ nackig da. Sie zeigen ihre Konturen und Eigenwilligkeiten, ihre Ecken und Kanten. Ab und an von Efeugirlanden und Mooslandschaften angegrünt, jedoch (noch) ohne wohlriechenden Blüten-Weichspüler.

 

Was das mit dir zu tun hat?

 

Die kreativen Kräfte sammeln sich seit einiger Zeit unterirdisch, haben sich oberirdisch jedoch noch nicht manifestiert.

Das bedeutet, die entwicklungsfördernden Energien sind unterhalb der Erdoberfläche maximal konzentriert: Wenn du nun achtsam mit deinen Füßen über den Körper von Mutter Erde wanderst, kannst du die kreatiefen Kräfte über deine Fußsohlen aufnehmen und einladen, die verkrusteten Gewohnheitsansammlungen in deinen Zellen auf Touren und ein bisschen durcheinander zu bringen.

Die oberirdischen Ablenkungsenergien hingegen sind minimal dosiert: Sie bewegen sich, von einigen bereits ausschwärmenden Pollentrollen mal abgesehen, noch zögerlich und sehr flüchtig durch die Vorfrühlingslüfte.

 

Der entstehende Zwischen-Raum ist ein Geschenk für dich und deinen Weg: Innehalten, schauen, ob du noch/schon auf Kurs bist. Gegebenenfalls neu navigieren, Kurs überarbeiten, verfeinern, justieren. Oder/und die bereits eingeschlagene Richtung bestätigen, verwurzeln und nähren:

 

Die Noch-Kargheit der spätwinterlichen Natur schenkt dir den Raum, vor deren (relativ) tristem Farbhintergrund deine eigenen Farben zu erkennen, heraus zu differenzieren, heraus zu kontrastieren. Bevor sich deine lichthungrigen Augen im verführerischen Farbenspiel des Frühlings verhakeln und deine eigenen Farben davon übertüncht und verschluckt werden …

 

Die einsatzbereiten Kraftreservoirs in den Wurzelbereichen, stellen dir die notwendige Energie und tief reichende Möglichkeiten bereit, dich auf deinem Weg zu verwurzeln.

Denn sobald die betörenden Blüten und Düfte die Bäumlichkeiten schmücken, besteht die Gefahr, dass du dich in deren Farb- und Duftfallen verirrst, dich in der angebotenen Hyperoptionalität verhedderst …

Wenn du dann nicht ausreichend in der Tiefe deines Weges verwurzelt bist, wird dich das Farb- und Duftinferno auf Abwege locken und auf seinen fluffigen Blüten-Wölkchen mit sich hinweg tragen.

 

Heißt: Nutze die Gunst der Stunde! Finde deine Farben, bekenne dich zu ihnen, positionier' dich in deinem Leben, auf deinem Weg, bevor du in der duftenden Frühlings-Fatamorgana vergisst, wohin du 2017 "eigentlich" wolltest …

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 

 

Die Zeilen haben dir gefallen, haben dich inspiriert – du möchtest mehr davon?

 

Ich freue mich über einen energetischen Ausgleich - X Gebo X ... Geben und Nehmen ... Vielen Dank!

 

 

 

Die nächste Lesung mit Trommel ... ab jetzt auch mit frühmittelalterlicher Leier naht:

"Aufbruch ins Leben: Das kleine und große Dazwischen"

Freitag, 10. März 2017 ab 19.30 Uhr im KulturSaal der Buch-Oase in Kassel 

Mehr Infos und Buchung hier

 

Weitere Veranstaltungen für 2017 ⇒  hier

 

Über den Buchhandel und online erhältlich, mein Buch (in Print- und Ebook-Version):

 

Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

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