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"Finals almost done ...

Just one more

Live-thing to run

My ears ache

Need a break

Hope all the strain

Mixing fixing

Master disaster

Was not in vain 

(But anyhow

Have to admit

Beyond the pain

Still had some fun) ... "

(AnU, 13th of September 2019, the day after)

 

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Na, dann „Frohe Ostern" – lebst du schon oder bremst du noch ...?

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„Grüne Soße“, Karpfen, gepflegte Sippen-Spaziergänge und Osterfeuer erwarten uns. Und natürlich die obligatorischen bunten und/oder schokoladigen Oster-Eier. Vielleicht auch noch der Gang in die Kirche, um das Triduum Sacrum (die heiligen drei Tage der Osterfeierlichkeiten) feierlich zu be-gehen. Oder eine naturspirituelle Jahreskreisfeier, um die Frühlings- und Sonnen-Gottheiten zu begrüßen und zu ehren.

 

Wie so oft – spielt es keine supergroße Rolle, was genau Sie machen ... an diesen Tagen. Entscheidend ist, wie Sie es machen. Welches Bewusstsein bei alldem am Start ist. Ob Sie die Gunst der Stunde zu nutzen wissen und die vorhandenen Kräfte und Türen wahrnehmen und für Ihren Lebens-Weg einsetzen können. Ja, das geht sogar während „dem Dienst“ ;).

 

Die Ostertage feiern das Leben. Aber nicht nur. Sie markieren einen Konzentrations- und Wendepunkt im jahreskreislichen Geschehen: Wir können die Oster-Türen gezielt wie einen Katalysator einsetzen, um jene Aspekte in unserem Leben, die uns „chronisch ausbremsen“ zu identifizieren und der Transformation zu übergeben. Damit daraus etwas Lebendiges entstehen kann. Damit der gestresste Osterhase nicht mehr so viele Haken schlagen muss. Damit wir verstehen und sehen, wo unsere Hindernisse zu mehr Lebendigkeit und vielleicht auch zum Leben selbst verborgen sind ... Damit wir uns mit offenem und freudigem Herzen ganz dem Leben öffnen und hingeben können ...

 

Impulse für die eigene Praxis: Lebendigkeits-Bremsen und Zombifizierungs-Faktoren aufspüren ...

 

Nehmen Sie sich im Vorfeld einige Minuten Zeit für sich. Forschen Sie nach, welche Aspekte in Ihrem aktuellen Leben Ihrer Lebendigkeit am meisten und effektivsten im Wege stehen. Ermitteln Sie Ihren ganz persönlichen "Zombifizierungs-Faktor", der Sie nachhaltig und treu in die Starre und Stagnation katapultiert, falls es zu gefährlich-lebendig wird ...

Zum Beispiel ein bestimmtes, wiederkehrendes Thema in Ihrem Beziehungsverhalten, das Sie gemeinsam mit Ihrem Partner angehen möchten. Oder das Zaudern und das damit verbundene Drumherum in puncto not-wendige Klärung am Arbeitsplatz, welches Ihre Kreativität und Effektivität im Job torpediert. Oder die immer noch wirksame einlullende, winterliche Trägheit und Faulheit, die ja auch irgendwie was kuschelig Vertrautes hat ...

 

Beschäftigen Sie sich am Karfreitag immer wieder zwischendurch mit dem jeweiligen Aspekt – bewegen Sie ihn in Ihrem Bewusstsein, bis die Dynamik, Ursache und Wirkung(en) klarer hervortreten. Wenn Sie mögen, sprechen Sie mit anderen, vertrauten Menschen darüber. Oder gehen Sie hinaus in die Natur.

Sobald Sie ein klareres Gesamtbild herausgearbeitet haben, suchen Sie sich ein Symbol, einen Gegenstand, der Ihre Lebendigkeits-Bremse/Ihren Zombifizierungs-Faktor für Sie gut transportiert und/oder darstellt. Wer mag, kann hier selbst aktiv werden und ans Malen, Zeichnen, formen gehen ... Wenn Sie zusammen mit Ihrer Partnerin an einem Beziehungsthema arbeiten möchten, können Sie ein gemeinsames Bild/eine Beziehungskollage erstellen, die „Ihr Thema“ ver-sinn-bild-licht.

 

Am Ostersamstag nehmen Sie erneut Kontakt mit Ihrem Symbol/Bild/Gegenstand auf. Mobilisieren Sie gezielt und bewusst in sich die Bereitschaft, den Aspekt heute „der Grabesruhe“ zu übergeben.

Die Bremse hat ihre Funktion erfüllt – hat Ihnen eine Verschnaufpause, eine Auszeit, einen Parkplatz geschenkt, den Sie brauchten, um sich zu orientieren, zu regenerieren und neuen Mut und Tatkraft für den nächsten Lebens-Abschnitt zu schöpfen.

Die „Grablegung“ muss nicht in der Erde stattfinden – seien Sie kreativ, schließlich gibt es auch Luft-, Feuer- und Wasserbestattungen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Bremse in Wertschätzung und Dankbarkeit der Natur übergeben. Möglichst in einer Art und Weise, die Ihre Mit-Welt nicht zu sehr belastet ... also schadstoffmäßig – energetisch brauchen Sie sich keine Sorgen machen, die Natur „packt das“: Es gibt hier weder gut noch schlecht, (nahezu) alles wird ganz schamlos kompostiert und gnadenlos transformiert.

Machen Sie sich bewusst, dass es sich um einen Abschied handelt. Trauern Sie, wenn das für Sie stimmig ist.

 

Nutzen Sie die Nacht vom Ostersamstag bis zum Morgengrauen am Ostersonntag, um sich auf das Willkommenheißen der Lebendigkeit vorzubereiten.

Dies kann je nach Geschmack und Insgesamtbedingungen gemeinsam mit Ihrer Familie, Ihren Freunden oder auch allein geschehen. Gestalten Sie sich den passenden Rahmen: Osterfeuer, Geschichten austauschen, die von Lebendigkeit erzählen, Mini-Retreat und Vigil (Nachtwache), drinnen oder draußen in der Natur ...

Wichtig ist: Auch wenn Sie zwischendurch einnicken – sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass Sie vor Sonnenaufgang aufwachen! Denn dies ist der entscheidende Moment ...

 

Begrüßen Sie die Sonne, das Leben, Ihre Lebendigkeit ganz bewusst und mit größtmöglicher Offenheit. Vergegenwärtigen Sie sich die Kostbarkeit des Moments. Die Möglichkeiten und Wege, die Ihnen offen stehen, wenn Sie bereit sind, von nun an den Spuren der Lebendigkeit zu folgen ... Wecken Sie in sich das Gefühl der Dankbarkeit – dafür, dass Sie diesen Moment erleben dürfen.

Wenn Sie mögen, bitten Sie um Ihren persönlichen Oster-Segen für Ihren (weiteren) Weg durch das Jahr oder auch für ein bestimmtes Projekt, das Sie nun angehen und in die Manifestation bringen möchten ...

Genießen Sie den Moment ... geben Sie dem Moment etwas zurück ... eine Opfergabe an die Natur, z.B. etwas Milch (oder ein Oster-Ei), ein Lied, ein herz-haftes Lachen ...

 

Lassen Sie den Morgen nachwirken. Gestalten Sie den Rest des Tages sowie den Ostermontag ganz bewusst. Bleiben Sie dran, damit die Lebendigkeit in Ihnen wurzeln kann. Sich selbst und dem Leben zuliebe ...

 

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

 

 

© Ann-Uta Beißwenger

 

 

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