Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 

Like I have told you guys, I had to undergo another upper spine-surgery on Friday 3rd of July after my stupid fall the week before. 

I knew this would be much more challenging than the 1st surgery had been ... . Both implants had to be taken out and be substituted by metal cages, plates and bone-substitutes. My vertebral body had to be restored as well.

 

Update 10th of August 2020:

I still have problems talking/singing/swallowing/breathing ... will need another check-up on this next week. It definitely sucks!

To cope with all this and distract myself from the current shit-uation in a creative way, I work on my new album "Sounds from Somewhere" which I hope to complete before I have to go to Rehab. Therefore I am in the process of rearranging and remixing some of the latest compositions.

Like in the course of producing my last album ...:

You might not find some of my compositions in this blog anylonger ... Sorry for this, but don't worry ... be happy! I have chosen them to refresh/rearrange/remaster for the upcoming album!

So far, I am really excited ... just have completed a new version of the former "Antares-Soundscape" and it really rocks! Promised!

 

There will be some completely new stuff as well. I  have finished the master of my new, nerdy composition  "The Dying of Water" (= working title) with my own real water-recordings, Vocoder/Synths, (real) Kalimba/Sansula and lyrics in Kiswahili, the latter being another of my favourite languages ... 

 

It would be great, if you guys could support my compositions and survival with a donation!

More than ever I do not know how to pay my upcoming bills, as due to Corona and my spine-surgeries I was/am not able to perform live-music, -poetry and -rituals nor give readings ... but I do have a lot of additional medical bills to deal with. Therefore I'd be grateful if you could support my album-production and survival! 

Please send your donation via Paypal.me or via the button below:

 

Thank you!

 

CD-coverdesign and Photo © Ann-Uta Beißwenger, 10th of August 2020

 

Please support my work ... stream my music ... on ...:
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Click here to find all links together, including some previews ... .

 

 

 

Ostern 2017: Über Hasen und Eier …

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Ostern, das Fest der Morgenröte, feiert das Leben. Genauer gesagt: Die Rückkehr von Licht und Leben nach einer Zeit der Zurückgezogenheit und Dunkelheit während des Winters.

 

Was sollen die ganzen Hasen und Eier beim Osterfest?

Und wieso bringt der Hase die Eier und nicht das Huhn?

 

Der Osterhase symbolisiert die Energie der Fruchtbarkeit und der Fortpflanzung. Dass das Leben, der Impuls des (Über)lebens, sich immer wieder durchsetzt. Against all odds. Wider alle Widrigkeiten.

 

So ein richtiger Hase (nicht die süßen Zuchtkaninchen, die gegenwärtig gewinnbringend durch die Werbelandschaften hoppeln!) ist schon eine imposante Erscheinung: die langen Hinterbeine, die doppelt so lang sein können wie die Vordertreter, die riesigen Ohren … ein Maximalgewicht von 7 Kilo … Ebenso imposant ist die Fortpflanzungsrate der Hasen: Ein Hasenpaar kann maximal 5 Nachwuchs-Würfe mit jeweils 1-5 Hasenkindern pro Saison hervorbringen.

Das müssen sie auch: Hasen (und Mäuse) stehen auf der Speiseliste der fleischfressenden Jäger (tierische und menschliche) ganz oben. Nur wenige Exemplare erreichen daher trotz massiver Vermehrungsoffensive ein Rentenalter.

 

Da wir schon dabei sind:

"Liebe Kinder und deren Eltern ..., wenn ihr bei der Ostereiersuche auf vermeintlich verlassene Babyhasen trefft, nehmt sie nicht mit und fasst sie bitte auch nicht an …" Häsinnen haben die Angewohnheit, ihre Zöglinge tagsüber sich selbst zu überlassen, sie nur morgens und abends zu säugen. Also kein Grund zur Panik und überambitioniertem, menschenbasiertem Helfersyndrom.

 

Das Ei, unser Oster-Symbol Nummer 2, ist die Grundlage des Lebens. Es ist notwendig, damit sich die Fruchtbarkeit und damit (potentielles, neues) Leben manifestieren kann. In vielen Kulturen steht es daher auch für die Wiedergeburt und einen – noch undifferenzierten – Neubeginn.

 

Wenn du das Ei färbst oder bemalst, fügst du der "potentiellen Manifestationsenergie" eine Richtung hinzu, das heißt, du kannst den Lebensimpuls in einen bestimmten Bereich lenken, in welchem er bevorzugt wirksam sein soll.

Mit einem grünen Ei, zum Beispiel, lädst du Hoffnung und Heilung in dein Leben ein,  mit einem gelben reiche Ernte und Wohlstand .... Wenn du christlich unterwegs bist, bevorzugst du vielleicht das rote Ei, das traditionell für das Blut Christi steht, welches bei der Kreuzigung vergossen wurde.

 

Um ein Ei zu produzieren und zu legen, braucht ein Huhn keinen Hahn. Damit daraus jedoch ein Küken schlüpfen kann, muss das Ei bevor es eine Schale entwickelt hat, von einem „Hähnchen“ befruchtet worden sein.

Während des Osterfestes geht es jedoch primär um das Ei, nicht um das möglicherweise daraus schlüpfende Küken.

 

Ein einsamer Osterhase ohne Ei in seinem österlichen Rucksäckchen würde etwas eindimensional für Fortpflanzungsaktionismus stehen/hoppeln und in seinem Tun ziemlich "fruchtlos versacken". Er braucht das Ei, um den Lebensimpuls darin verankern zu können. Damit das noch nicht vollends manifestierte Leben einen Nährboden und eine schützende Hülle hat, um – Befruchtung und Bebrütung vorausgesetzt – zu einem späteren Zeitpunkt schlüpfen zu können.

 

In unserem Alltag vergessen wir das oft: Wir haben eine Idee und wollen sie möglichst auf der Stelle umsetzen. Wir übersehen, dass die Idee als abstrakter Lebensimpuls zunächst Geborgenheit und Nahrung (also ein Ei) und Inspiration von außen (= Befruchtung) benötigt, um aus dem Abstrakten in den Bereich des konkret Greifbaren hinein zu reifen.

 

Jetzt ist es so, dass der Osterhase dir in der Regel die bunten Eier nicht direkt vor die Füße legt, sondern sie versteckt und du raus musst in den finsteren Wald (alternativ in den heimeligen Garten, auf den Balkon … oder wenn alle Stricke reißen … ins Wohnzimmer oder Badezimmer), um sie zu suchen … wieso?

 

Es kursieren einige Geschichten, woher der Brauch stammt. Die am weitesten verbreitete ist diese aus dem 16. Jahrhundert: Um die Göttin der Morgenröte Eostre oder Ostara zu feiern und ehren, beschenkte man sich in unseren Breitengraden anlässlich ihrer Feierlichkeiten mit Eiern als Symbol für die Wiederkehr des Lebens. Die christliche Kirche verbot im Zuge der allgemeinen Verfolgung naturreligiöser Praktiken das Überreichen der Eier und so gingen unsere findigen Vorfahren dazu über, das Brauchtum heimlich fortzusetzen und die Eier im Wald zu verstecken.

Hase und Ei als österliche Begleit-Symbole von Frühlings- und Sonnengottheiten wurzeln tief in den naturspirituellen Praktiken unserer Vorfahren. Das Verstecken der Eier kam erst später, aufgrund der religionspolitischen Entwicklungen hinzu.

 

Die Ostereiersuche kann richtig Spaß machen. Zugegeben.

 

Dennoch – vielleicht wäre es auch mal an der Zeit, sich die Symbole für die Wiederkehr des Lebens wieder direkt, von Angesicht zu Angesicht – zu (ver)schenken. Sie nicht irgendwo zu verstecken. Denn so manches Ei verfault unter beschaulichem Moos oder in der Ecke deines Wohnzimmers … und stinkt sehnsüchtig vor sich hin.

 

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

 

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 

Schreiben macht Spaß, aber (leider) nicht satt.

Bitte unterstütze meine Arbeit mit deiner österlichen Spende und/oder dem Kauf meines Buches ... Vielen Dank!

 

 

 

 

Neugierig geworden? Hier geht's zu meinen  Veranstaltungen für 2017

 

Über den Buchhandel und online erhältlich, mein Buch (in Print- und Ebook-Version):

 

Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

 

 

 

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