Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 
Hier finden Sie eine Auswahl meiner Audios, Essays (Fragmentaries/Glossaries), Lyrik (Lyricals) und Kurzprosa.
Here you find a wild selection of my musical compositions (audios), essays (fragmentaries/glossaries), poems (lyricals) and some short prose.
 
Please support my writing and audio-/music creation with your donation/cooperation/sponsorship:
Bitte unterstützen Sie mein Schreiben und meine Audio-Produktionen durch Ihre Spende, Kooperationen und Sponsoring:
 
Vielen Dank! Thank you!

 

Ritual Audio: "Hal wes thu" Heilsegen für die rau(h)en Nächte ...

Blog-Wise >>

Mein "Weihnachtsgeschenk" für euch: Eine Acapella-Kreation, "gemischt altsprachig", basierend auf den Überlieferungen zum traditionellen Yúl-Fest, der Strophe 62 aus der Völuspá,  plus einer alten Heil-Formel, die dem Ganzen den Titel lieh, und natürlich gewürzt mit Museninput ... mögen eure Herzen leuchten, die winterlich-unterirdischen Schätze reifen, eure Wege unter dem Segen und Schutz der Ahnen und Götter stehen ... 

 

Ok, kann/will es nicht wegdrücken, noch ein wenig "Hintergrund-Info":

Traditionell ging es weniger um irgendwelche "Lichtgestalten", die sich im Schoss der Erde verkriechen und später wieder auftauchen ... im MIttelpunkt stand die Verehrung von Freyr, der für die Fruchtbarkeit der Ländereien und sämtlicher darauf und darunter wandelnder Wesen zuständig ist, sowie für die Zeit des Friedens, in der das Wohl der Gemeinschaft, das Feiern und wohlwollende Miteinander im Vordergrund stand, um die (eigenen) Kräfte zu regenerieren und wohlbehalten über den Winter zu kommen. Außerdem war die Yúlzeit, die Zeit der Verbindlichkeiten und Eide, man/frau schwor auf Freyrs' Yúleber, um Entschlüsse und Vorhaben für das Neue Jahr zu bekräftigen und vor den Göttern zu bezeugen. Hier wurzelt auch die "Schenkerei": Indem man einander beschenkte, festigte man Verbindungen oder schuf neue und flocht so manche "Bande" ...

Yúlzeit war auch Zeit der Ahnen und "Mütter", denen man/frau das eigene Leben verdankte und deren man mit Opfergaben gedachte, sowie die Zeit der Nornen, der Schicksalsfrauen, deren Weben und Wirken für die Seher während der Rauhnächte besonders gut zugänglich war/ist.

Erst später wurde Baldur zur Lichtgottheit hochstilisiert und sein Gang in die Unterwelt klingt nach Anpassung an/kreativem Austausch mit griechische/n und römische/n Überlieferungen ...

 

⇒ Audio

 

Vocals, Komposition,  Mix © Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 

Bitte unterstütze meine Arbeit mit deiner Spende - vielen Dank!

 

 

 

Zurück zur Übersicht
Empfehlen Sie diesen Beitrag weiter!

Kommentare

Kein Kommentar gefunden

Kommentar hinzufügen