AnU live:

Interaktiver Vortrag am Mittwoch, 30. Mai 2018 im KulturSaal der Buch-Oase Kassel:

Die Musen, die Kreativität … der Alltag –
Unterwegs zwischen Inspiration, Wahnsinn und Manifestation … 

Die Live-Saison naht ... für das Upgrade meiner "technischen Ausrüstung" brauche ich dringend materielle Unterstützung ... 

Ich freue mich über deine Spende:

I desperately need your support for upgrading my "technical gear" for managing the upcoming live-events ...

Please support my work with your donation:

⇒ 700 Euro needed (PA, Mixer & Stage-Mic)

⇒ 0 Euro "at hand"

Danke!

Thank you!

 

 

Rún AnU's channel on Youtube ⇒ hier geht's "lang"
 
 
Mein Buch:

Wortgemälde für den Weg - Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Im Buchhandel und als E-Book erhältlich:

 

 

AnU's Evergreens - Weg-Begleiter:

 

1. ungezählte Male gelesen, immer wieder neu gekauft, da irgendwann "abgegriffen" ... die Sprache ... der Inhalt ... es geht mal wieder um den Erkenntnisweg, die Suche nach "Weisheit", Erleuchtung, Befreiung - wie auch immer:

 

 

 

2. wenn wir schon "bei Hesse" sind, darf das folgende Werk natürlich nicht fehlen - auch eine Ode an das Leben, das Streben und an einen eigen-willigen Weg:

 

 

 

3. obwohl ich mich nie zur Theosophie "bekannt" habe, hat mich dieses schmale Buch jahrzehntelang überall hin begleitet und auf so manchen dunkleren Wegabschnitten ein paar "Kerzen angezündet" ...:

 

 

 

4. noch so ein Exemplar, völlig zerfleddert mittlerweile ... letztlich geht es wieder um die Suche nach Weisheit, dieses Mal mehr im magisch-okkulten Kontext ... etwas mittelalterlich anmutend, auch die Sprache:

 

 

5. ... und ganz anderes Genre: Dieses Buch ist "schuld" daran, dass ich nach dem Abi nicht Germanistik, sondern Ethnologie u.a. Dinge studiert und meine Liebe/Leidenschaft für "alte Kulturen und Mythologien" entdeckt habe:

 

 

 

6. ... wenn wir schon bei "alten Kulturen und Mythologien" sind, dann darf natürlich die für unsere Breitengrade wichtige Edda nicht fehlen, es gibt super viele Versionen auf dem Markt, letztendlich ist es wieder Geschmackssache ... ich arbeite gerne mit dieser hier, auch aus pragmatischen Gründen: Das Buch ist klein und handlich, also praktisch für das nomadische Unterwegs ...

 

 

 

7. bei Stabreim-Allergie ist dieses kleine Buch super, um einen lebendigen Überblick über unsere Götter- und Heldensagen zu bekommen ...

 

 

 

 * * * * * * * * * 

 

Words, Sounds & Ancient Powers

 

 * * * * * * * * * 

 

Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my Blog!
Hier findet ihr eine bunte Auswahl meiner Wort- und KlanggemäldeLyrik, Kurz-Prosa,  (philosophische) Fragmente und Audios, vor allem Ritual Music und Experimentelle Kompositionen, .... garniert mit meiner Natur-Photographie.

Here you find a wide selection of my word-and-sound-creations: poetry, (philosophical) fragments and audios, mainly ritual music and experimental compositions ... decorated with my nature photography

 

Thematisch schöpfe ich aus den Bereichen Freistil-Philosophie, Kommunikation, Psychologie, Natur-Spiritualität, Schamanismus, (nordische) Mythologie und Überlieferungen, Götter, Religionen, Lebenswege, Kreativität ... 

 

Aktuell arbeite ich "verstärkt" an meinen musikalischen Live-Projekten und sondiere neue Formate für meine Wort- und Klangkunst. Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, so du meine Arbeit via Sponsoring oder Kooperationen unterstützen möchtest.

 

Currently I am focusing on my musical live-projects and on exploring new formats for my word- and sound-art ... if you feel called to support and participate in my "musings", feel free to contact me.

Blessed be,

RúnAnU (Ann-Uta Beißwenger)

 

Schuldig oder nicht schuldig? Die Schuld-Nummer ...

Blog-Wise >>

Schuld ist kein Gefühl, keine Emotion. Schuld ist ein Gedanke aus Stacheldrahtzaun. Ein Phantom, ein kognitives Konstrukt mit perfiden, flexiblen, politisch-historisch aufgeladenen Wurzeln.

 

Im Alltag ist Schuld eine breite, altehrwürdige Brücke. Sie führt hinüber in eine Vielzahl von Emotionen: in Scham, Ohnmacht und Hilflosigkeit, in verschiedene Spielarten der Angst, in Trauer, in Rache, Wut und Zorn … hält deine Lieblingsemofreunde am Leben. Oder aber du benutzt die Schuld als Flucht-Brücke:

 

Wenn du dir sagst „ich fühle mich schuldig“, ist dies ein oberflächliches Etikett für etwas tiefenwirksam Anderes. Für etwas, was du versuchst zu über(k)leben, zu verwischen unter dem Deckmantel der Schuld:

Die massive Scham ob dessen, was du getan oder unterlassen hast. Die Wut über dich selbst, dass du nichts unternommen hast. Die Ohnmacht und Hilflosigkeit, die dich jedes Mal erneut ereilt, wenn du über deine Kindheit nachdenkst. Die Angst vor der Freude, der Lebendigkeit in deinem Leben.

Schuld kann sehr unterschiedlich schmecken.

 

Die Schuld ist nicht nur eine Brücke, die ihren Emo-Busenfreundinnen fette Nahrungsquellen zuliefert – sie ist auch eine überaus wirksame Parkbucht: So lange du dich richtig schuldig (pseudo)fühlst, brauchst/kannst du dich nicht mit dem „Eigentlichen“ auseinandersetzen. Du hast keine Kraft und Aufmerksamkeitsenergie mehr übrig, rotierst an der blubbernden Oberfläche deines Schuld-Eintopfs. Oder dem deiner Familie, deiner Ahnen, deines Volkes … deines Roman-Helden …

Dabei spielt es keine große Rolle, ob du die Schuld bei dir selbst lokalisierst oder es vorziehst, etwaige Täterschaften ins Außen zu verlegen. Das Abo liegt bei dir und du jonglierst die Schuld-Bälle durch dein Leben, hältst dich damit beschäftigt.

 

Wie schmeckt deine Schuld? Welche Zutaten wirfst du in deinen Schuld-Eintopf? Mit welchen Emos würzt du ihn … mit deinen Ängsten, deiner Wut, deiner Depression …?

 

Schuld ist eine feine und praktische Angelegenheit, ein potenter Bio-Kampfstoff. Ob im partnerschaftlichen Zweik(r)ampf oder im religionspolitischen Massenspektakel eingesetzt … seine Wirksamkeit ist zuverlässig und äußerst ergiebig:

Ein Tröpfchen Schuld gezielt auf die Beziehungswaagschale geträufelt und schon kippt das Ganze, findet seinen Widerhall im generationsübergreifenden Eintopfgeschehen.

Ein Quentchen wohl platziertes, virales Schuld-Marketing über „soziale“ Netzwerke gestreut und das nächste Feindbild formiert und repliziert sich in globalisierter, infizierender Schnelligkeit.

 

Wozu brauchen wir eigentlich „Schuld“?

 

Im Kontext von Straftaten usw. ist Schuld ein durchaus nützliches Konzept, was helfen kann/will, Regeln und Richtlinien umzusetzen, deren Nichteinhaltung messbar zu machen und im Falle von „schuldig“ mit entsprechenden Konsequenzen zu ahnden. Die Definition und Feststellung von Schuld unterstützt folglich die Bemühungen, eine bestimmte, etablierte und anvisierte Ordnung (wieder) herzustellen. Die Welt überschaubar und kontrollierbar zu machen. Und manipulierbar.

 

Auch im nicht-juristischen Alltag verfahren wir genau so.

Wenn du in deinen inneren Dialogen ständig deine Partnerin „für schuldig befindest“, dass du so gestresst bist, stellst du damit deine innere (Pseudo)-Ordnung wieder her: Indem du sie schuldig sprichst, versuchst du, dich selbst frei zu sprechen. Da das aber nur kurzfristig entspannt und gelingt, musst du den Schuldspruch mantramäßig wiederholen und/oder dir immer neue Schuldobjekte im Außen suchen, um dich selbst zu entlasten.

Wenn du es vorziehst, das Schuldbarometer in dir selbst möglichst „hoch“ zu halten, dann fischst du in deinem Bewusstseinsbinnenraum ständig nach neuen Wölkchen und Wolkenformationen, die deinen Schuldluftdruck zuverlässig erhöhen können.

 

Schuld ist auch mit Arroganz und einer gewissen Portion Größenwahn verbunden, du kannst so deine eigene Bedeutung oder die eines anderen in unendliche Höhen schrauben: Du glaubst, du bist schuld am Selbstmord deiner Mutter, dass du damals als Fünfjährige nicht „richtig“ aufgepasst hast? Ja, sicher – auf die eigene Mutter rund um die Uhr aufzupassen, gehört sicherlich zu den Aufgaben Fünfjähriger … Oder du meinst, wenn dein Großvater im zweiten Weltkrieg nicht so ein Kriegsverbrecher gewesen wäre, könntest du dich heute selbst lieb haben? … Hallo?

 

Heißt dies im Umkehrschluss, du bist unschuldig am Tod deiner Mutter oder die Gräueltaten deines Großvaters haben nichts mit dir zu tun? Nein.

Jenseits der Juristerei gibt es kein eindeutiges Schuldig und Nicht-schuldig. Es gibt ein komplexes und dynamisches Zusammenwirken von „Dingen und Geflechten“, an denen wir selbst unseren wie auch immer gearteten Anteil haben und nehmen.

Diese Anteile mit Schuld- oder Freisprüchen zu belegen ist relativ und überaus willkürlich, trägt immer eine subjektive – individuelle und/oder kollektive – Signatur.

Zwischen 0 und 1, zwischen schwarz und weiß, Täter und Opfer liegen Welten. Ein vorschnell platziertes 0/1, schwarz/weiß, Täter/Opfer kann Welten zerstören.

 

Im Alltag bewegen wir uns in unverschämt herausfordernden, dazu noch vielschichtig verklebten Grauzonen. Mindestens 50 shades of grey. Diese sind nur mit viel Feingefühl und filigranem, differential-diagnostischem Blick in ihre Einzelbestandteile und jeweiligen Dynamiken auseinander dividierbar.

Und das ist super!

 

Stell' dir vor, wie langweilig die Welt wäre, wenn alles scharz-weiß-mäßig auf einem ebenmäßigen Tablett ausgelegt und angelegt wäre … unvorstellbar … unerträglich …, also aus meiner subjektiven Sicht.

 

Viel interessanter und weiterführender ist es da doch, sich von den „schuldig“- und „nicht-schuldig“-Etikettierungen zu lösen und darunter zu schauen. Sich selbst zu fragen, um was es jeweils wirklich geht:

Was verbirgst du unter dem Schuld-Etikett vor dir selbst … und/oder vor anderen?

Auf welche Weise setzt du die Schuld in deinem Alltag ein … welche Emotionen „züchtest“ du dir damit … willst du Rache nehmen … deinen Selbstwert aufbessern … dich unter der Schuld verstecken …?

 

Wir steuern auf Ostern zu. Eine gute Zeit, um über das eigene Verhältnis zur Schuld zu reflektieren. Schwarz-und-Weiß-Arrangements auszumisten. Zu klären. Platz zu schaffen für die bunten Ostereier und auch für die mit Schoko …

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 

Die Zeilen haben dir gefallen, haben dich inspiriert – du möchtest mehr davon?

 

Ich freue mich über einen energetischen Ausgleich - X Gebo X ... Geben und Nehmen ... Vielen Dank!

 

 

 

 

Neugierig geworden? Hier geht's zu meinen  Veranstaltungen für 2017

 

Über den Buchhandel und online erhältlich, mein Buch (in Print- und Ebook-Version):

 

Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

Zurück zur Übersicht
Empfehlen Sie diesen Beitrag weiter!

AnU live:

Interaktiver Vortrag am Mittwoch, 30. Mai 2018 im KulturSaal der Buch-Oase Kassel:

Die Musen, die Kreativität … der Alltag –
Unterwegs zwischen Inspiration, Wahnsinn und Manifestation … 

Die Live-Saison naht ... für das Upgrade meiner "technischen Ausrüstung" brauche ich dringend materielle Unterstützung ... 

Ich freue mich über deine Spende:

I desperately need your support for upgrading my "technical gear" for managing the upcoming live-events ...

Please support my work with your donation:

⇒ 700 Euro needed (PA, Mixer & Stage-Mic)

⇒ 0 Euro "at hand"

Danke!

Thank you!

 

 

Rún AnU's channel on Youtube ⇒ hier geht's "lang"
 
 
Mein Buch:

Wortgemälde für den Weg - Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Im Buchhandel und als E-Book erhältlich:

 

 

AnU's Evergreens - Weg-Begleiter:

 

1. ungezählte Male gelesen, immer wieder neu gekauft, da irgendwann "abgegriffen" ... die Sprache ... der Inhalt ... es geht mal wieder um den Erkenntnisweg, die Suche nach "Weisheit", Erleuchtung, Befreiung - wie auch immer:

 

 

 

2. wenn wir schon "bei Hesse" sind, darf das folgende Werk natürlich nicht fehlen - auch eine Ode an das Leben, das Streben und an einen eigen-willigen Weg:

 

 

 

3. obwohl ich mich nie zur Theosophie "bekannt" habe, hat mich dieses schmale Buch jahrzehntelang überall hin begleitet und auf so manchen dunkleren Wegabschnitten ein paar "Kerzen angezündet" ...:

 

 

 

4. noch so ein Exemplar, völlig zerfleddert mittlerweile ... letztlich geht es wieder um die Suche nach Weisheit, dieses Mal mehr im magisch-okkulten Kontext ... etwas mittelalterlich anmutend, auch die Sprache:

 

 

5. ... und ganz anderes Genre: Dieses Buch ist "schuld" daran, dass ich nach dem Abi nicht Germanistik, sondern Ethnologie u.a. Dinge studiert und meine Liebe/Leidenschaft für "alte Kulturen und Mythologien" entdeckt habe:

 

 

 

6. ... wenn wir schon bei "alten Kulturen und Mythologien" sind, dann darf natürlich die für unsere Breitengrade wichtige Edda nicht fehlen, es gibt super viele Versionen auf dem Markt, letztendlich ist es wieder Geschmackssache ... ich arbeite gerne mit dieser hier, auch aus pragmatischen Gründen: Das Buch ist klein und handlich, also praktisch für das nomadische Unterwegs ...

 

 

 

7. bei Stabreim-Allergie ist dieses kleine Buch super, um einen lebendigen Überblick über unsere Götter- und Heldensagen zu bekommen ...

 

 

 

>