Liebe Blog-Besucher/innen,

Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my blog!
 
Hey all,
currently the whole world is more or less struggeling within this acute crisis named corona. It's a great challenge to not loose track of one's own path. It's a great challenge to maintain some sort of balance between being aware of what happens around you and at the same time continueing to focus on what you're here for ... in this life ... within this weird web of wyrd. It's a great challenge to let this crisis infuse whatever you're doing, inspire and enrich it, in its own wyrd way.
Therefore besides everyday survival drama I am now focussing on writing my script for the fantasy-series I have started on Iceland. Want to get it into a form/structure so that I can send it to appropiate agents for Netflix/Amazon ... And there is this dystopian Sci-Fi-drama-project which so perfectly matches with what is happening right now which persistently grabs at my attention ... There are simply too many ideas buzzing in my brain and heart. Prioritization ... condensing, restructuring and working on "audience-oriented" plots is what I need to manifest now.
At the same time, music-compositions continue ... they have to ... as without composing music I definitely cannot survive all this ;))
I wish I had some #Grundeinkommen or crowd-funding-stuff running for the upcoming year which takes the pressure of shifting day-jobs from my shoulders and enables me to dedicate my heart, wits and energy wholly on manifesting the Muses' inputs  ... 
 
Please support my work ... stream my music ... on ...:
iTunes, Spotify, Apple Music, Tidal, Amazon ... 
Click here to find all the links together, including some previews ... .

 

Stay tuned and healthy!  AnU, 26th March 2020.

 

 

Über Coronaviren, Flüchtlinge und wie wir unserer Panik die Krone aufsetzen …

Blog-Wise >>

Ja, keine Frage, es hat schon was Beängstigendes: Mal wieder ist in China was Virales über was Tierisches auf etwas Menschliches übergesprungen, wie seinerzeit 2002/2003 während der SARS-Pandemie. Dieses Etwas namens SARS-CoV-2 verbreitet Unsicherheiten, Hysterie und Panik zur Freude des durch die Welt pulsierenden Panikherzens und bedient des Deutschen altbewährtes Angstbild von der großen gelben Gefahr.

Die vielen, viral geteilten Bilder und Videos von vor allem asiatischen Menschenmengen, die die an frischer(?) Luft ziemlich zweckentfremdeten chirurgischen Mundschütze zelebrieren, jene Mundschütze, die jetzt vielerorts für den medizinischen Einsatz in Europa fehlen, die Bilder, sie verunsichern das europäische Gemüt. 

Die Bilder, sie irritieren, werfen Fragen auf, in jenen Gehirnen zumindest, die noch nicht auf den Panikzug aufgesprungen sind.

 

Die widersprüchlichen und unentschiedenen Zahlen, die sich den nachweislich an COVID-19 Erkrankten, Toten und inzwischen wieder Genesenen widmen, tragen auch nicht gerade dazu bei, die Füße still zu halten, ermutigen dazu, doch lieber, man weiß ja nie, ganz viele Hamster und Toilettenpapier einzukaufen und auf dem Rückweg noch schnell in der Apotheke Desinfektionsmittel zu klauen, sofern es dies dort noch gibt. Man weiß ja nie.

 

Und als wäre dies nicht genug an Bild- und Panikmaterial, dann gibt es da noch diese Bilder von der griechisch-türkischen Grenze, von diesen verzweifelten Menschen im Maschendrahtgewirr, medienwirksam in Szene gesetzt. Menschen, die sich aufgrund berechnender militärischer Übergriffe, angetrieben von dem Wunsch, das alles irgendwie zu überleben und vielleicht auch insgesamt besser zu leben, auf den Weg ins vermeintlich Gewisse machten.

Menschen, getriebene und vertriebene, die in ihrer inneren und äußeren Not, berechnenden Gerüchten folgten und nun zwischen die Fronten von Berechnung und Versäumnis geraten sind.

 

Ich frage mich, was da passiert in der Welt, in Europa, in Deutschland.

Dabei ist es ja nichts Neues, was da passiert. Irgendwie geht es immer nur um eines, wenn auch in vielerlei Gestalt: Um die Angst vor etwas Neuem und Fremden, das man, frau, divers nicht einschätzen und kontrollieren kann. Was deshalb als Bedrohung für das Überleben (in) der eigenen kleinen Welt, innerhalb des unspektakulären, aber herrlich klar strukturierten Jägerzauns, aufgefasst wird.

 

Da ist dieses für unsere Menschenaugen unsichtbare, neuartige Virus und es reist dreisterweise zu 80 Prozent undercover durch die Welt, versteckt sich gerne hinter allgemeinplatzigen Erkältungssymptomen. Während sein Mensch hustet und niest oder zu viel redet, reist es, feilt unterwegs weiter an seinem Erscheinungsbild und an seiner Effektivität. Per Kreuzfahrtschiff, Flieger und vor allem per Mensch erobert es die Kontinente, vermehrt sich so schnell es kann, aber zeigt sich nur bei wenigen eindeutig und öffentlich. Es ist ganz offensichtlich ein noch sehr junges Virus, ist erst kürzlich auf dem Menschen gelandet, hat noch Illusionen. Abenteuerlustig scheint es zu sein, ein Weltenbummler, weniger interessiert an der großen öffentlichen Ego-Show.

Letzteres ist ja an und für sich auch gut so, aber … SARS-CoV-2 wird dadurch nur schwer greifbar, entzieht sich unseren Bestrebungen, es ganz schnell dingfest zu machen, zu berechnen, einzudämmen, auszumerzen ... unter menschliche Kontrolle zu bringen.

 

Und dann noch die Flüchtlinge, vielleicht bringen die noch mehr von dem Virus mit, Afghanistan und so, liegt doch im Iran, oder? Und selbst wenn sie keine Viren mitbringen, bringen sie uns bestimmt Unsicherheiten und allerley Ungemach, wenigstens das ist sicher!

 

Ich frage mich, ob bei all der Evolution, die wir als Menschen angeblich durchlaufen haben, unser Hirn irgendwie ausgespart wurde, also zumindest bestimmte Hirnareale. Vor allem jene, die Denkprozesse ermöglichen, rationaler wie auch kreativer Natur.

 

Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie es möglich ist, dass ein Kind 14 Tage in Quarantäne muss und die Mutter, die es betreut, draußen weiter „frei“ rumlaufen kann.

Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie man Leute auf einem Kreuzfahrtschiff vor Japan auf engem, schlecht durchlüftbaren und ungünstig zu reinigendem, viel zu engen Raum einpferchen kann, um die Ansteckungsrate nach draußen zu minimieren und sie gleichzeitig nach innen erhöht.

Anders kann ich mir nicht erklären, dass es innerhalb der EU möglich war, so viele, viel zu viele, sensible und kritische Produktionsschritte für die Herstellung von pharmazeutischen Produkten via Rabattverträge in vor allem asiatische Hände wegzuglobalisieren, ohne zuvor einen zentralen Notfallvorrat anzulegen.

 

Auf diese Weise, der Binnenökonomie zuliebe, die u.a. Luftverschmutzung in jenen Ländern billigend in Kauf zu nehmen, während in Europa Debatten zum Weltklimaschutz inszeniert werden.

 

Immerhin kann ich mir jetzt erklären, wie und warum, unterstützt durch die subventionierte Luftverschmutzung, generously sponsored by EU, die Auswirkungen eines neuartigen Coronavirus, das irgendwann im November 2019 beschloss, von etwas Tierischem auf etwas Menschliches überzuspringen, so effektiv waren und seit einigen Monaten so viele Menschen, vor allem in Asien, jene chirurgischen Mundschütze tragen, die jetzt vielerorts in Europa fehlen.

 

Es bleibt zu hoffen, dass eine Krise, die sich glücklicherweise auch wirtschaftlich niederschlägt, die Evolution des menschlichen Hirnes voranzutreiben vermag und der Panik innerhalb des Jägerzauns und möglichst weit darüber hinaus, die Coronazacken nehmen kann.

 

© Ann-Uta Beißwenger, am 4. März 2020

 

Nachtrag 6. März 2020:

 

Da viele Medien auf den lukrativen PanikSeuchenZug aufgesprungen sind, möchte ich empfehlen, den aktuellen Corona-Status auf folgenden, erfrischend nüchternen Seiten abzurufen:

 

⇒ Robert Koch Institut 

 

⇒ WHO-infomation on COVID-19 weltweit

 

Es seien euch auch die möglichst nicht durch die Pressemangel gedrehten Worte von Prof. Dr. Christian Drosten, Charité Berlin, ans Hirn gelegt. Unser Land, unsere Zeit braucht mehr Forscher/Wissenschaftler, denen es vor allem um die Sachlage geht und nicht darum, auf dem Rücken eines winziges Virus', ihr Ego in Talkshows spazieren zu führen. Oder deren Erkenntnisse sich wirtschaftspolitischen Bequemlichkeiten unterordnen.

 

 

 

 

Zurück zur Übersicht
Empfehlen Sie diesen Beitrag weiter!