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Mein Buch:

Wortgemälde für den Weg - Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Im Buchhandel und als E-Book erhältlich:

 

 

 

 

 
 
AnU's Evergreens - Weg-Begleiter:

 

1. ungezählte Male gelesen, immer wieder neu gekauft, da irgendwann "abgegriffen" ... die Sprache ... der Inhalt ... es geht mal wieder um den Erkenntnisweg, die Suche nach "Weisheit", Erleuchtung, Befreiung - wie auch immer:

 

 

 

2. wenn wir schon "bei Hesse" sind, darf das folgende Werk natürlich nicht fehlen - auch eine Ode an das Leben, das Streben und an einen eigen-willigen Weg:

 

 

 

3. obwohl ich mich nie zur Theosophie "bekannt" habe, hat mich dieses schmale Buch jahrzehntelang überall hin begleitet und auf so manchen dunkleren Wegabschnitten ein paar "Kerzen angezündet" ...:

 

 

 

4. noch so ein Exemplar, völlig zerfleddert mittlerweile ... letztlich geht es wieder um die Suche nach Weisheit, dieses Mal mehr im magisch-okkulten Kontext ... etwas mittelalterlich anmutend, auch die Sprache:

 

 

5. ... und ganz anderes Genre: Dieses Buch ist "schuld" daran, dass ich nach dem Abi nicht Germanistik, sondern Ethnologie u.a. Dinge studiert und meine Liebe/Leidenschaft für "alte Kulturen und Mythologien" entdeckt habe:

 

 

 

6. ... wenn wir schon bei "alten Kulturen und Mythologien" sind, dann darf natürlich die für unsere Breitengrade wichtige Edda nicht fehlen, es gibt super viele Versionen auf dem Markt, letztendlich ist es wieder Geschmackssache ... ich arbeite gerne mit dieser hier, auch aus pragmatischen Gründen: Das Buch ist klein und handlich, also praktisch für das nomadische Unterwegs ...

 

 

 

7. bei Stabreim-Allergie ist dieses kleine Buch super, um einen lebendigen Überblick über unsere Götter- und Heldensagen zu bekommen ...

 

 

 

Liebe Blog-Besucher/innen,
Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my Blog!

Hier findet ihr eine bunte Auswahl meiner Wort- und KlanggemäldeLyrik, Kurz-Prosa,  (philosophische) Fragmente und Audios, vor allem Ritual Music und Experimentelle Kompositionen, .... garniert mit meiner Natur-Photographie.

Here you find a wide selection of my word-and-sound-creations: poetry, (philosophical) fragments and audios, mainly ritual music and experimental compositions ... decorated with my nature photography

 

Thematisch schöpfe ich aus den Bereichen Freistil-Philosophie, Kommunikation, Psychologie, Natur-Spiritualität, Schamanismus, (nordische) Mythologie und Überlieferungen, Götter, Religionen, Lebenswege, Kreativität ... 

 

Aktuell arbeite ich "verstärkt" an meinen musikalischen Live-Projekten und sondiere neue Formate für meine Wort- und Klangkunst. Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, so du meine Arbeit via Sponsoring oder Kooperationen unterstützen möchtest.

 

Currently I am focusing on my musical live-projects and on exploring new formats for my word- and sound-art ... if you feel called to support and participate in my "musings", feel free to contact me.

Blessed be,

RúnAnU (Ann-Uta Beißwenger)

 

Über das Sich Bewegen im Leben Anderer …

Blog-Wise >>

Es ist verführerisch, sich im Leben anderer zu bewegen: Indem du dich vermeintlich um andere sorgst und kümmerst, stellst du sie zwischen dich und deinen Weg … oder noch ausgeklügelter:

Du machst die Anderen zu deinem Weg.

 

Leider (?) ist es so, dass die Anderen das oft gar nicht wollen, dass du sie zu ihrem Weg machst. Sie haben ihre eigenen Pfade im Visier, wollen ihnen folgen, fühlen sich von dir überschattet bis festgeklebt und vereinnahmt.

 

Gerade als Mutter oder Vater passiert uns das oft: Wir wollen ja „das berühmte Beste“ für unser Kind. Doch um wessen „Bestes“ handelt es sich eigentlich?

Wir glauben, „na, ja, ich wollte als Kind dieses und jenes, habe es nie gehabt, also soll mein Kind das jetzt haben“.

Oder du hast etwas nie gekonnt, also, klar, wird dein Kind auch nie musizieren, tischlern, klettern … können. Ist ja halt dein Kind! Es darf das nicht können! Heißt, du wirst teil-bis unbewusst alles tun, um dein Kind von seinen Hirngespinsten, vom Musizieren, Tischlern, Klettern … abzubringen.

Für sein/ihr Bestes, natürlich ... 

 

Auch in Berufen mit potentieller Missionsebene passiert es oft: Als Lehrerin meinst du zu wissen, dass das Zuhause deines Schülers ungünstig für ihn ist und seinen Weg blockiert. Du ärgerst dich darüber, dass er sich alles gefallen und sich von dir nicht animieren lässt, aus seinem Umfeld auszubrechen. Wer bist du und vor allem wo bist du da gerade …?

 

Sich im Leben anderer zu bewegen ist sehr bequem und praktisch: Du verlagerst sämtliche Verbindlichkeiten in ein diffuses Außen. Die anderen sind dein Schutzschild, hinter dem du deine mit einer Scham-/Feigheits-/Bequemlichkeitsbrille betrachteten viel zu abwegigen Seelenpilgerpfade verbergen kannst. Du verschanzst dich hinter den Bedürfnissen der anderen, um deine freudlose Wohlfühlblase und die damit verbundene, gewohnheitsbasierte Sicherheit aufrechtzuerhalten.

 

Manche Menschen benutzen das Leben anderer ganz gezielt als Spiel- und Testwiese für ihre eigenen Visionen: Sie manipulieren dich, die von ihnen anvisierte Autobahnausfahrt zu nehmen. Du rast auf einer fremden Autobahn in Richtung fremdbestimmter Ziele. Erst wenn du unterwegs verunfallst, wachst du (hoffentlich) auf und fragst dich, in was oder besser, in wessen Traum und Trance du dich da eigentlich die ganzen Jahre bewegt hast.

 

Das Sich im Leben anderer bewegen fordert seinen Tribut: Indem du dich selbst über den Weg eines Anderen stülpst, platzierst du auch deine Lebenskraft außerhalb von dir.

Dies führt nicht nur zu (chronischer) Erschöpfung, Lustlosigkeit bis hin zu depressiven Dauerzuständen … es führt energetisch auch dazu, dass du heimatlose Fremdenergien einlädst, bei dir einzuziehen. Da deine ganze Aufmerksamkeit nach Außen gerichtet ist, bemerkst du deine Untermieter und deren Einflussnahme nicht und wirst so selbst zur Tankstelle und zum Spielball anderer. Auf die (oft schwarzhumorigen) Wege des Großen Geflechts ist Verlass …

 

Zugegeben – es ist nicht einfach, sich rauszuhalten.

Es ist nicht einfach, die eigenen Tentakel aus dem Draußen nach Drinnen einzuziehen und dort bei und mit sich zu verweilen, zu schauen, sich selbst auszuhalten.

Sich dort, ganz tief Drinnen zu sorgen und zu kümmern, ohne ständig wieder gierig und ängstlich zugleich nach Draußen zu schielen.

Sich zumindest zeitweise und immer wieder zu kümmern und zu sorgen um den eigenen Weg, zurückzukehren zu dem, was dich ganz tief in dir berührt und bewegt.

 

Nach Weihnachten mit damit verbundener nach Draußen orientierter, zuckerverklebter „Gutmensch-Charade“ ist jetzt zwischen den Jahren und Dingen die perfekte Zeit, den Zuckerguss abzuwaschen und sich dem Wichtigsten und Kostbarsten in deinem Leben zu widmen.

Dem, was bleibt, wenn alles andere auf deinem Weg wegbricht: Dir selbst.

Erst dann, wenn du tief Drinnen bei dir selbst angekommen bist, kannst du dem Anderen achtsam und heilsam begegnen. Ohne in dessen Räumlichkeiten zu wildern, sie dir anzueignen oder/und die deinigen über die des Anderen zu stülpen.

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 

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