AnU's Impuls für November:

 

"November

Re-member!

Die Vergangenheit

Tanzt sich

Durch die Nebel

In die Gegenwart

Pflanzt sich

Durch dich fort

 

Ooodaaaal!

Open the Gate!

Knochentor – Ahnenohr

Ooothaaaala!

No time to hesitate!

 

November

Re-member!

Bring' die Vergangenheit

Zurück

An ihren Ort

Dort, wo sie

Hingehört

Dort, wo ihr Flüstern

Wird erhört"

 

© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 
Mein Buch:

Wortgemälde für den Weg - Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Im Buchhandel und als E-Book erhältlich:

 

 

 

Dir gefällt, was du hier liest, siehst und lauschst?

Ich freue mich über deine Spende:

 

 

DEIN Leben – DEIN Weg:

Naturtherapeutisch begleitete Einzel-Retreats

Infos

 

 
AnU's channel on Youtube ⇒ hier geht's "lang"
 

 
 
AnU's Evergreens - Weg-Begleiter:

 

1. ungezählte Male gelesen, immer wieder neu gekauft, da irgendwann "abgegriffen" ... die Sprache ... der Inhalt ... es geht mal wieder um den Erkenntnisweg, die Suche nach "Weisheit", Erleuchtung, Befreiung - wie auch immer:

 

 

 

2. wenn wir schon "bei Hesse" sind, darf das folgende Werk natürlich nicht fehlen - auch eine Ode an das Leben, das Streben und an einen eigen-willigen Weg:

 

 

 

3. obwohl ich mich nie zur Theosophie "bekannt" habe, hat mich dieses schmale Buch jahrzehntelang überall hin begleitet und auf so manchen dunkleren Wegabschnitten ein paar "Kerzen angezündet" ...:

 

 

 

4. noch so ein Exemplar, völlig zerfleddert mittlerweile ... letztlich geht es wieder um die Suche nach Weisheit, dieses Mal mehr im magisch-okkulten Kontext ... etwas mittelalterlich anmutend, auch die Sprache:

 

 

5. ... und ganz anderes Genre: Dieses Buch ist "schuld" daran, dass ich nach dem Abi nicht Germanistik, sondern Ethnologie u.a. Dinge studiert und meine Liebe/Leidenschaft für "alte Kulturen und Mythologien" entdeckt habe:

 

 

 

6. ... wenn wir schon bei "alten Kulturen und Mythologien" sind, dann darf natürlich die für unsere Breitengrade wichtige Edda nicht fehlen, es gibt super viele Versionen auf dem Markt, letztendlich ist es wieder Geschmackssache ... ich arbeite gerne mit dieser hier, auch aus pragmatischen Gründen: Das Buch ist klein und handlich, also praktisch für das nomadische Unterwegs ...

 

 

 

7. bei Stabreim-Allergie ist dieses kleine Buch super, um einen lebendigen Überblick über unsere Götter- und Heldensagen zu bekommen ...

 

 

 

Liebe Blog-Besucher/innen,
Dear visitors of my blog,

 

herzlich willkommen in meinem Blog! Welcome to my Blog!

Hier findet ihr eine bunte Auswahl meiner Wort- und KlanggemäldeLyrik, Kurz-Prosa,  (philosophische) Fragmente und Audios, vor allem Ritual Music und Experimentelle Kompositionen, .... garniert mit meiner Natur-Photographie.

Here you find a wide selection of my word-and-sound-creations: poetry, (philosophical) fragments and audios, mainly ritual music and experimental compositions ... decorated with my nature photography. Sorry, folks, most texts are in German, but ... here and there you will find bits and pieces in English as well. If you want more english stuff, please let me know - drop me some lines, what you would like me to write about in English ... thank you and blessed be!

Thematisch schöpfe ich aus den Bereichen Freistil-Philosophie, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung, Natur-Spiritualität, Schamanismus, (nordische) Mythologie und Überlieferungen, Bewusst-Sein, Zen, Psycho, Quer-Denken, Zeit-Geist-Phänomene ...

 

Es lohnt sich auch im Blog-Archiv zu stöbern.

 

Und ja, ich rede auch so wie ich schreibe ... du möchtest, dass ich an einem Ort deiner Wahl einen Vortrag, eine Lesung mit Trommel/Mittelalter-Leier/traditionellen Flöten ... halte? Oder auf deiner Veranstaltung, dem Mittelalterfest deiner Stadt ... einen Beitrag zum Besten gebe?

Hier kannst du mich dazu kontaktieren.  

And yes, I talk the way I write ... so ... if you want me to perform "something northern/shamanic/ritual/musical", provide a lecture, give a reading with my companions ... one of my 13 shaman-drums, traditional flutes and my alemannic lyre ... feel free to contact me ...

 

Ich freue mich auf dich!

I am looking forward to reading from you!

Krea-tiefe Grüße,

Skaldic greetings,

Ann-Uta Beißwenger

 

Über Kunst, Konsum und die Berührung des Heiligen …

Blog-Wise >>

Was ist eigentlich Kunst?

„Kunst kommt von Können“ sagt der Volksmund …

Ist der sorgfältig drapierte Müllhaufen bereits ein Kunstwerk oder einfach nur bornierte Eitelkeit und Selbsterhöhung eines bedürftigen Egos?

Die schriftstellerisch ausgeschlachtete und ansprechend upgegradete Biographie – ist sie ein Kunstwerk oder Eigentherapie – oder beides?

 

Fest steht: Egal ob bildend, darstellend, musisch oder literarisch orientiert … Kunst will kommunizieren.

Kunst muss kommunizieren, braucht ein „Gegenüber“, einen Betrachter (Hörer, Leser, Fühler ...), um sich im Reflexionsprozess desselben entfalten zu können.

Kunst obliegt dem Auge und den daran angeschlossenen Hirnwindungen des Betrachtenden.

Jener Betrachter ist es denn auch, der ganz privat für sich entscheidet, ob er/sie jenes Exponat in den Olymp seiner/ihrer subjektiven Kunstsammlung erhebt oder eher nicht …

 

Manchmal trifft ein Kollektiv eine Vorabselektion. Ein Kollektiv mit Entscheidungshoheit und Konsumweitblick:

Wird sich das Werk verkaufen, lässt es sich an Mann und Frau bringen?

Ist es verwebbar mit einer Idee, die eine historisch-politisch-brisante Schneise schlagen kann in die konsumbereiten und alltagsvernebelten Wahrnehmungsapparate der Jetzt-Zeit?

Und ganz wichtig: Kann es an der Sehnsuchts- und Illusionsebene der Betrachter anknüpfen … selbige antriggern?

 

Kulturhistorisch betrachtet ist die Ausübung der Kunst eng mit Zauber, Magie und Macht verwoben.

Wenn du es schaffst, den Büffel in deine Höhlenmalerei hineinzurufen, ist dein Jagderfolg (nahezu) garantiert. Trifft dein Zauberlied den Ton, die Frequenz der Ahnengeister, ist dir deren Segen und Unterstützung sicher … oder deren Ärger und Irritation, wenn es dir nicht gelingt ;).

 

Auch wenn wir dies in der Heute-Zeit mit Verkaufszahlen und narzisstischen Eitelkeiten zu verdecken versuchen: Kunst war und ist Dienst am Heiligen. Das Kunstwerk als manifestierte Berührung mit dem Numinosen, dem Heiligen in seiner Unbegreifbarkeit, in seiner immanenten Schönheit und manchmal auch in seiner ergreifenden Hässlichkeit.

 

Kunst setzt sich auf Grenzen, be-tont und be-nennt sie, spielt und tanzt mit ihnen, durchsetzt sie, transzendiert sie, wenn wir als BetrachterIn imstande sind, die not-wendige Offenheit in die Begegnung mit ihr hineinzutragen.

Indem wir als KünstlerInnen

… diejenigen Buchstabenkombinationen aus den unergründlichen Tiefen des Buchstabenozeans herausfischen, die (neue) Entwicklungsräume öffnen …

… diejenigen Farben und Formen aus der kosmischen Farb- und Formpalette pflücken, die das Tor zur Zeitlosigkeit inmitten historischer Altlasten aufschließen …

… diejenigen Klänge, Töne und Rhythmen aus den Orchester-Impros des Urklangs herausfiltern, die durch Emo-Begrenzungen hindurch berühren, die Mauern der Ängste und Sturheit durchdringen und neue Dimensionen zum Klingen und Schwingen bringen können.

 

Kunst mag zunächst im stillen Kämmerlein als kreativer Schöpfungsakt beginnen … über kurz oder lang muss sie jedoch in den Raum hinausgeboren werden, sich entfalten dürfen, um in Kontakt mit „ihren Betrachtern“ zu treten und über Rezeptionsprozesse Kultur zu erschaffen.

Kunst ist demnach keine autistische Privatangelegenheit, auch wenn die Entstehungs- und Inkubationszeiten eines Kunstwerks durchaus Rückzugsphasen beinhalten können.

 

Kunst ist Allgemein-Gut, Kultur-Gut, und will geteilt werden. Davon lebt sie. Der Künstler hingegen oft nicht: Nur wenigen KünstlerInnen ist das Glück beschieden, von ihrer Kunst leben zu können. Authentische Kunst ist mit den Wünschen von Käufern und Auftraggebern nicht immer in Einklang zu bringen.

Langfristig als KünstlerIn von und mit der Kunst zu überleben, bedeutet, sich selbst ständig auf Kompromissbereitschaft zu überprüfen. Sich selbst zu hinterfragen, in wie weit Zugeständnisse möglich sind oder in den Bereich von wirtschaftlich und narzisstisch motivierter Prostitution einmünden, um über die Kunstausübung materielle und immaterielle Wertigkeiten zu generieren.

 

Dies führt zu Ambivalenzen und Turbulenzen im Künstler-(Er)Leben:

Die Musen klopfen an, schütteln dich durch. In PinkyEso ausgedrückt, „du kommst in den Flow“ … also willst und musst du manifestieren. Denn die Musen sind manifestationsorientiert und nicht money-making-orientiert. Widersetzt du dich dauerhaft dem Museninput, kommt es zum Musenterror und Kreativitätsstau ...wer dies schon einmal erlebt und überlebt hat, weiß wovon ich hier schreibe.

 

Das weltenweite Zwischennetz kann an dieser Stelle erstmal Abhilfe schaffen: Jede/r kann heute ohne großes Brimborium mit Plattenfirmen, Buchverlagen, Galerien … whatever … seine/ihre Kreatiefprodukte im Netz ver-öffentlichen, der "Öffentlichkeit zur Verfügung" stellen.

Und genau da dräut das Dilemma: Indem du deine „Sachen“, die mitunter viel Inspiration und Mühen gekostet haben, „für umme“ ins Netz stellst, förderst du die auch online mitsurfende Überzeugung „was nix kostet, ist nix wert“:

Du trägst so selbst dazu bei, dass deine Kunst sich nicht auszahlt … zu einem Konsumprodukt unter vielen anderen wird.

Wer kauft schon ein Buch, eine Zeitung, wenn es entsprechende Artikel zum Thema per Nulltarif im Netz gibt?

Da das deutsche Spendenbewusstsein äußerst begrenzt ist und sich auf „Hunger in Afrika“ und andere – möglichst weit entfernte – Problemzonen beschränkt, kannst du darauf auch nicht zählen.

Heißt: Die Kohle für die Kunst muss aus einer anderen Quelle kommen.

 

Eine Lösung dafür habe ich (auch) nicht, einen Traum aber schon:

Ein Grundeinkommen für KünstlerInnen mit Vision, damit der Brotjob nicht ständig mit den Musen kollidiert.

Damit die Kunst den Zugang zum Heiligen aufrechterhalten kann. Als Nahrung für unsere Seelen und Provokation für unseren Geist.

 

Foto/Art-Design "aMUSEment" und Text © Ann-Uta Beißwenger 2017

 

Du bist irgendwo auf dem Weg zu dir selbst gestrandet und wünschst dir eine fundierte, schnörkellose, einfühlsame Weg-Weisung?

Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen.

 

Für alle, die sich im geschützten Rahmen einer Gruppe auf den Weg zu sich selbst, zu "sauberen" Beziehungen und zu einer stimmigen Spiritualität begeben wollen ...: 

Der nächste Start von

„Leben=Beziehung: Menschen-Menschen, Ideen-Menschen und Raum-Menschen 1-3“

im September 2017!

Anmeldung/Buchung ab sofort:

 

Teil 1: Beziehung zu dir selbst

Mehr Infos und Buchung

Teil 2: Beziehung zu anderen Menschen

Mehr Infos und Buchung

Teil 3: Spiritualität: Beziehung nach „unten“ und nach „oben“

Mehr Infos und Buchung

 

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© Ann-Uta Beißwenger 2017

 

 
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6. ... wenn wir schon bei "alten Kulturen und Mythologien" sind, dann darf natürlich die für unsere Breitengrade wichtige Edda nicht fehlen, es gibt super viele Versionen auf dem Markt, letztendlich ist es wieder Geschmackssache ... ich arbeite gerne mit dieser hier, auch aus pragmatischen Gründen: Das Buch ist klein und handlich, also praktisch für das nomadische Unterwegs ...

 

 

 

7. bei Stabreim-Allergie ist dieses kleine Buch super, um einen lebendigen Überblick über unsere Götter- und Heldensagen zu bekommen ...

 

 

 

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