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Vom Dichten und Verdichten ...

 

Am Anfang war der Klang ... vielleicht auch der Gesang. Das Wort als "vom Rest" unterscheidbare Klangeinheit wird durch eine Bedeutungszuordnung und damit mit mehr oder weniger Sinnhaftigkeit zum Kommunikations- und Repräsentationsmittel. In den verschiedenen Sprachen der Welt werden diese Bedeutungszuordnungen und Klangeinheiten regelhaft erfasst und durch den aktiven Sprachgebrauch innerhalb einer Gemeinschaft fortwährend "bestätigt" und weiter entwickelt. Wobei Weiterentwicklung auch Deformierung und Reduktion bedeuten können. Ahem. 

 

Wörter sind aus unseren äußeren und inneren Welten nicht "wegzudenken": Stell' dir vor, du müsstest ohne Wörter denken! Klar, wir können auch in Bildern "denken" und kommunizieren, ähnlich wie es in Träumen geschieht - dennoch ... der Weg zum Wort ist nicht weit und *zack, werden wir wieder ein Wort aus unserer Buchstabenschatzkiste zücken, um dem Bild, dem Was-auch-immer, ein wortbasiertes Etikett zu verpassen.

 

Ja - Wörter können begrenzen, Bild und Klang einsperren. Wörter können bremsen. Wörter können töten. Wörter können auch entgrenzen, Bilder und Klänge freisetzen. Wörter können beflügeln, dich über so manches Hindernis in deinem Leben, in deinem Kopf und in deinem Herzen hinwegtragen. Wörter können neue Welten weben, alte Welten wiederbeleben und im Hier und Jetzt auferstehen lassen.

 

Es kommt darauf an, wie du sie einsetzt. Wörter sind Macht. Einer Sprache mächtig zu sein, bedeutet, ein wertvolles Instrument in deinen Händen zu halten, als Schöpfer/in deines (Er)Lebens, in deiner inneren und in der äußeren Welt tätig zu sein.

 

Wörter tragen ihr Erbe, den Keim von Klang und Rhythmus in sich - sie laden ein, vertont und personalisiert zu werden: durch deine Stimme, deine BeTonung, deinen Rhythmus ... durch deinen Atem und deine Gefühlswelten.

 

Ich liebe Wörter, Klang, Rhythmus, Sprachen - vor allem die vertonten, aber auch die vordergründig schweigenden, auf dem (virtuellen) Papier ruhenden, die darauf warten, vom Leser/in/Rezipienten geweckt und in dessen Welt aktiv zu werden.

 

"Eigentlich" bin ich fortwährend am Schreiben, arbeite ständig an irgendeinem Text. Ich bevorzuge das Kurzformatige, da es dazu zwingt/einlädt, zu fokussieren, zu verdichten und zudem das (mehr oder weniger parallele) Arbeiten an verschiedenen Themen ermöglicht. 

Dennoch habe ich auch zwei Romanprojekte in der Bearbeitung, bin mir jedoch musentechnisch noch uneins, in welcher Sprache ich diese fortsetzen soll/will ... Da sich in den letzten Monaten musikmäßig der Kompositionsschwerpunkt in Richtung Filmmusik verdichtet hat, liegt das Schreiben von Drehbuchvorlagen nahe ... so können sich die Buchstaben- und Notenkreise miteinander verbinden und schließen ... 

 

 

Wortgemälde für den Weg

Eine Liebeserklärung an das Leben, den Tod und das Dazwischen

Lyrik - Kurzprosa - Fragmente

ISBN: 978-3-7412-7390-2

TB, 264 Seiten

 

 

 

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